Plattenkritik

Chiodos - All\'s Well That Ends Well

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 24.07.2005

Chiodos - All\'s Well That Ends Well

 

In jüngster Vergangenheit haben sich ja bekanntlich die einzelnen alternativen Musikgenres mehr und mehr angenährt bzw. wurden bewusst miteinander kombiniert. Eines der Resultate ist die Bildung immer neuer Sub-Genres mit aberwitzigen Namen, die experimentierfreudige Bands für sich in Anspruch nehmen. Screamatronic und Pop Mosh waren die letzten Schöpfungen die mir über den Weg gelaufen sind und Equal Visions äußerst experimentierfreudiges, neustes Signing, CHIODOS könnte man quasi in der Schnittmenge dieser Wortschöpfungen positionieren.

Die in Flint, MI gegründete Band formierte zunächst unter dem Namen THE CHIODOS BROS und spielte Anno 2002 ihre erste Demo ein. Equal Vision wurde auf die Band aufmerksam und fügte sie entsprechend schnell dem eigenen Roster hinzu. Im Winter vergangenen Jahres wurde die Band dann ins Studio verbannt und hier ist das Resultat mit dem Namen "All's Well That Ends Well". Der vielseitige Genremix der CHIODOS lässt sich wahrlich schwer kategorisieren. Komplexe Songstrukturen und ein Verzicht auf das gängigen Muster aus Verse-Chorus-Verse zeichnen das Sextett genauso aus wie die omnipräsenten Keyboards des zweiten Sängers Bradley Bell, die wahlweise in der Tradition schräger 80er Horror Movies stehen oder dem klassischen Pianosound entsprechen. Ansonsten schwelgen die Jungs zwischen berstenden Riffs mit Screamo Gesang, poppiger, zuckersüßer Leichtigkeit und wahnwitzigen Dynamiken die auch vor harschen Breakdowns und fiesen Metal Salven keinen Halt machen. Wer sich also eine Mischung aus NEVEA TEARS und A DAY TO REMMEBER mit klaren Pianoparts vorstellen kann und entsprechend an dem Sound der beiden Bands gefallen findet, wird CHIODOS lieben – ich tu’s.

1. Prelude
2. All Nereids Beware
3. One Day Women Will All Become Monsters
4. Expired In Goreville
5. Baby, You Wouldn't Last A Minute On The Creek
6. The Word 'Best Friend' Become Redefined
7. Interlude Pt 1
8. There's No Penguins In Alaska
9. Interlude Pt 2
10. We're Gonna Have Us A Champagne Jam
11. No Hardcore Dancing In The Living Room
12. Who's Sandie Jenkins
13. To Trixie And Reptile, Thanks For Everything

Alte Kommentare

von frank 06.08.2005 12:03

chiodos sind so unglaublich genial!! auch auschecken: fall of troy

von Luke TAR 28.07.2007 23:34

Hammer Band, hammer Album. Der Vorabtrack zum Nächsten kann auch alles...bin voll gespannt!

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