Plattenkritik

Cipher System - Communicate The Stor

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Release Date: 09.09.2011
Datum Review: 02.09.2011

Cipher System - Communicate The Stor

 

2004 erschien “Central Tunnel Eight” und bescherte CIPHER SYSTEM eine rosige Zukunft. Doch nach diversen Lineup-Rückschlägen und einem sich über 2 Jahre hinziehenden Aufnahmeprozess kamen die Schweden im Juni diesen Jahres beim Labelriesen Nuclear Blast (das Debüt erschien über Lifeforce Records) unter und veröffentlichen nunmehr endlich ihr lang erwartetes zweites Album.

Als seien die Zeit stehen und die Besetzungswechsel aus geblieben, „Communicate The Storms“ setzt nahtlos am Erstling an und zeigt sich als Oase der Ruhe und des Friedens inmitten einer Metalwelt, die sich sehr stark vom Kern guter Musik abgewandt hat und mehr Wert auf Äußerlichkeiten, Promotion und Street Teams zu legen scheint. Wie schon zu Beginn ihrer Karriere erfinden CIPHER SYSTEM keine Innovation, schön zu sehen am Coverartwork, dass als logische Fortsetzung vom „soll ich lachen oder weinen“ Bild auf “Central Tunnel Eight” dient. Auch 7 Jahre danach spielen sie noch Melodic Death Metal mit stark plüschenden Keyteppichen, die einen völlig eigenständigen Eindruck auf dem Album hinterlassen. Alles auf „Communicate The Storms“ ist typisch, vom gute Stimme/böse Stimme-Wechselspiel bis hin zum gnadenlosen Bedienens am IN FLAMES respektive (aufgrund des dominanten Keyboards) DARK TRANQUILLITY Sounds, zumal ein Studio Fredman Mix zu finden ist.

Was CIPHER SYSTEM jedoch nach wie vor auszeichnet ist das Gespür für gute Refrains und für schlüssige, gut arrangierte Metal Songs, die im Gehör hängen bleiben und in einer immer hektischer werdenden Welt beruhigend wirken. Darüber hinaus leistet sich die Band eine leichte Progressivitätsneigung und ballert dem Hörer auch mal ein Song ohne Klargesang vor den Latz. Herausragendes ist hier sicherlich nicht zu finden, aber immerhin wird guter Melodic Death Metal geboten, der den Urheber bereits nach den ersten Takten erkennen lässt.

Tracklist:
01. 7 Inch Cut
02. Forget To Forgive
03. Communicate The Storms
04. Gods Terminal
05. End My Path
06. Objection
07. The Stairway
08. A Lesson Learned
09. Project Life Collapse
10. The Failure Starts

Alte Kommentare

von Bones 04.09.2011 03:29

Das debut ist ein verkannter Melodeath Meilenstein. Zum aktuellen kann ich ncoh nichts sagen. Egal, holt euch den Erstling, er bombt jeden weg,der die "Entwicklung" von In Flames verdammt. Beste Riffs, beste Melodien. Ohne Ausnahme.

von TOM 04.09.2011 10:42

jo, die erste Platte war damals hammer,is ziemlich untergegangen,weil die auch nie live präsent waren

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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