Plattenkritik

Cloroform - Cracked Wide Open

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 26.12.2005

Cloroform - Cracked Wide Open

 

Ich weiß, Schande über mein Haupt, Asche in meine Schuhe, man gebe mir die Peitsche und so weiter…ich mag The White Stripes nicht und ich kann auch mit einigen Queens of the Stones Age Songs nichts anfangen. Ich hasse Franz Ferdinand und auch Beck ist mir zuwider. Daher ist es relativ unglücklich, dass die neue Scheibe von Cloroform gerade auf meinem Tisch gelandet ist. Ich denke, viele andere hätten vor Freude einen kleinen Tanz aufgeführt oder so. Deshalb von vorne weg: das wird eine rein nüchterne Berichterstattung von dem, was euch auf dieser Platte erwartet…nicht mehr und nicht weniger. Denn ich fände alles andere der Band gegenüber unfair. So, dann mal los.

Die Musik der Norweger rangiert laut Info zwischen Synthagressive, Freejazz und aktueller Rockmusik und hat für jeden was zu bieten. Ich denke, dass die oben genannten Künstler dem Stil hier doch sehr nahe kommen und wenn ich jetzt noch erwähne, dass John Kaada, der Frontmann der Band, unter anderem auch mit Mike Patton kollaboriert hat, dann dürften keine Fragen mehr offen sein, was den Stil angeht. Ansonsten ist die Platte auch ordentlich produziert und klingt genauso, wie es eine Platte einer solchen Musikrichtung tun sollte: minimalistisch, aber doch mit dem Auge fürs Detail, mal Akzente auf den Drums, dann auf dem Synthesizer, dann auf Gesangseffekte gerichtet. Wie zugänglich diese Platte nun wirklich ist, vermag ich nicht genau einzuschätzen. Aber sie bedient einen breiten Markt. Jedoch mit der Gefahr, von allen verschiedenen Nuancen der Popmusik/Rockmusik immer nur einen gewissen Anteil zu benutzen laufen sie damit Gefahr eventuell niemanden so richtig zu erreichen. 5 Punkte von mir aus eben neutralen Reviewergründen.

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Janina

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