Plattenkritik

Clutch - Robot Hive/Exodus

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 12.09.2005

Clutch - Robot Hive/Exodus

 

Manchmal ist es einfach schön, dass es gewisse Dinge immer noch gibt, und diese auch noch völlig zeitlos daherkommen. So auch das mittlerweile siebte Studioalbum der US-Amerikaner von Clutch, dass wie die Vorgänger einen grundsoliden und frischen Rock'n'Roll darbieten, der klingt, als vermischt man die alten Black Sabbath und Led Zepplin mit einer Prise Southern-Rock der Marke Rose Tattoo oder Lynyrd Skynyrd.

Das Gesamtwerk kommt schwer und satt groovend herüber und versprüht ein eigenständiges Flair durch Einschübe aus Funk und Blues. Das Gesangsorgan von Neil Fallon ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie durch den trockenen Sound auch gut passend. Einen gehörigen 70er-Einschlag rauszuhören ist auch kein Problem, dazu summt die Hammond-Orgel dezent und präzise eingesetzt fröhlich im Hintergrund herum. Kurzum: Die Burschen machen keine langen Kompromisse sondern grooven einfach drauf los. Das die Band zudem aus Germantown in Maryland kommt, könnte ja vielleicht für meine Landsleute noch ein Ansporn sein, der Band mal ein Ohr zu schenken.

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Moritz

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