Plattenkritik

Cnoc An Tursa - The Giants Of Auld

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Release Date: 01.03.2013
Datum Review: 01.03.2013

Cnoc An Tursa - The Giants Of Auld

 

Der Eine oder Andere von euch wird „The Giants Of Auld“ bereits im Schrank stehen haben, denn das Debüt von CNOC An TURSA wurde bereits 2010 von einem Untergrundlabel mit einem anderen Artwork veröffentlicht und schlug damals ein wie eine Bombe. Candlelight erkannten etwas später, was für eine Qualität dieses Album beherbergt und rissen sich die Dienste der Band unter den Nagel, um ihren Einstand sogleich wieder unter die Meute zu schmeißen. Diese muss im Folk/Black Metal affin sein, um das hochmelodische Treiben der Schotten zu liebkosen. Die Band hat dabei die Tugenden von BATHORY, PRIMORDIAL und das hymnenhafte solcher Ausnahmebands wie DARKEST ERA aufgesogen und schiebt diese immer wieder in relativ einfach strukturierte, aber teils aggressive, teils zurückgenommene Songs. Auch aufgrund der Tempo-Variationen spielt die Band mit den Stimmungen, wobei eine Grund-Melancholie sich wie ein Schleier um das Werk hüllt. Herausragend die aufgekratzte Stimme, die immer wieder wohlige Schauer den Rücken runterlaufen lässt und aufgrund ihrer prägnanten, aber niemals zu sehr in den Vordergrund drängenden Performance Wiederkennung genießt. Gespannt darf demnach auf neues Material von CNOC AN TURSA gehofft werden, dass dann bald von der Veröffentlichungsflut an die schottischen Highlands gespült wird.



Tracklist:
01 The Piper O’ Dundee
02 The Lion Of Scotland
03 Bannockburn
04 Hail Land Of My Fathers
05 Ettrick Forest In November
06 The Spellbound Knight
07 In Shadowland
08 Winter – A Dirge
09 Culloden Moor
10 Blarna H-Eaglaise Brice

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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