Plattenkritik

Colossus - Wake

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Release Date: 03.05.2013
Datum Review: 03.05.2013

Colossus - Wake

 

Das erste Lebenszeichen “Spiritual Myiasis” (EP, 2011 erschienen) ließ den Untergrund aufhorchen. Jetzt machen COLOSSUS mit ihrem ersten Album „Wake“ ernst. Das Trio definiert sich selbst als progressiv und reiht sich im Sludge ein, mit MASTODON steht jedoch definitiv ein großes Vorbild im Hintergrund. Auch Bands wie BURST oder STONEGARD schienen Inspiration für die Schweden zu sein, denn individuell und auf der Suche nach neuen Strukturen sie sind. Neben teils sehr druckvollen Gitarrenwänden, die mit viel Dynamik und mitunter Wucht inszeniert wurden, überzeugt das Album durch einen fest im originären Metal verankerten Sänger, der manchmal an den Sessionmusiker am Mikro auf der allerersten CANDLEMASS erinnert. COLOSSUS lassen sich zum Einen auf ihren Nummern sehr viel Zeit und zum Anderen aus. Letzteres vor allem in Bezug auf wabernde Songstrukturen, die eben nicht genau zum Refrain zielen, sondern drum herum diesen eingrenzen. Wenn es dann aber doch einmal relativ simpel wird, ist immer auch ein Schuss Erhabenheit und majestätischer Glanz zur Stelle. Aber der Hörer sollte sich auf eine teils sehr aggressive Reise auf mehrere Durchgänge einstellen, auf denen es zu entdecken gilt. Starkes Debüt einer ambitionierten und sehr talentierten Band!




Tracklist:
1. A Stir From Slumber
2. Kingdoms
3. Reflections Of The Arcane
4. Ruinbuilder
5. Pillars Of Perennity
6. Traitors Gate
7. Suncarrier
8. Cloudhead
9. Fungle Gardens

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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