Plattenkritik

Colourful Grey - Songs For Solitary  Soccer Stars

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 24.10.2005

Colourful Grey - Songs For Solitary Soccer Stars

 

Leider tippe ich dieses Review nicht zum ersten Mal. Der erste Entwurf ist unauffindbar und so sehe ich mich gezwungen den zweiten Versuch zu starten. Doch glücklicherweise handelt es sich um eine tolle Platte. Um das neueste Lockjaw Records Signing "The Colourful Grey" Genau : die Colourfull Grey aus deutschen Landen. Und glaubt man der Legende, so hat sich das Untervertragnehmen wie folgt abgezeichnet: Die Jungs spielten eine Show in der Heimatstadt der Lockjaw/Tribute To Nothing Macher, von der diese so vollends begeistert waren, dass sie Colourful Grey 20 Minuten nach der Show signten. Und zurecht?

Meines Erachtens nach ein klares "Ja" zu dieser Fragestellung. Denn irgendwie klingt diese Band wie man es auf dem Label erwartet: ein irgendwie warmer, melancholischer Unterton, gekoppelt mit einer faustvoll kontrollierter Agression und einen Sinn für gute Melodien. Die 11 Songs sind meist Midtempo gehalten aber lassen auch Platz für Balladen und das lautere Extrem. "Boulder Dash" zum beispiel ist ein sehr ruhiges, leicht getragenes Stück, bei dem die Jungs eindrucksvoll beweisen, dass sie neben noisigen und energetischen Ausbrüchen, auch kleine Schmachtfetzen mit Tiefgang schreiben können. Charakteristisch ist auch der Gesang, der zugegebener Maßen unausgebildeter nicht sein könnte. Schön schief manchmal und auch sehr monoton. Klingt wie eine Kritik? Ich stehe drauf ! Wer Gefallen an früheren Loisville Emo Baustellen findet, aber auch der naiven Sound früherer Defiance Band wie Reno Kid mag, sei hier an die Kasse gebeten!

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Shawn

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