Plattenkritik

Confession - The Long Way Home

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 03.02.2012
Datum Review: 18.01.2012

Confession - The Long Way Home

 

Im Grunde sind 30 Minuten nicht viel Zeit, aber sie können vollkommen ausreichend sein. Besonders dann, wenn man es schafft, in diesen 30 Minuten seine Stärken zu bündeln und somit alles Nötige auf den Punkt bringt.

Der neue Exportschlager aus Australien hört auf den Namen „CONFESSION“. Die Band um den australischen Hardcore Superstar Michael Crafter, der bereits in Bands wie I KILLED THE PROM QUEEN, BURY YOUR DEAD, CARPHATIAN oder auch im australischen Big Brother Haus „aktiv“ war, ist Szenekennern spätestens seit dem starken Debut „Cancer“ nicht mehr ganz unbekannt. Nun erscheint jetzt auch in Europa der Nachfolger namens „The Long Way Home“.
Auf diesem präsentieren CONFESSION ihre allseits bekannte Rezeptur des melodischen MOSH CORE in einer hochkonzentrierten Dosis. Das bedeutet, dass die Australier es geschafft haben, ihr Spiel der Gegensätze noch prägnanter aufeinander abzustimmen, ohne dabei an ihrer bekannten Intensität einzubüßen. Die Songs auf „The Long Way Home“ verbinden eine unbändige Energie und die nötige Menge an Moshparts mit einer großen Portion Melodie. Dabei bewegen sich die Australier permanent auf einem hohen Intensitätslevel, ohne sich dabei an der gefürchteten Pseudobrutalität zu bedienen.
Natürlich ist die Rezeptur, mit der CONFESSION ihr Süppchen kochen, alles andere als neu, jedoch funktioniert das Ganze auf den elf Tracks außerordentlich gut. Mit anderen Worten ausgedrückt, die Songs knallen zum richtigen Zeitpunkt, sind sehr abwechslungsreich und überzeugen mit catchigen Hooklines. Anders als bei anderen „Szenehelden“, wirken die Songs auch nicht so überzuckert oder penetrant aufgesetzt, sondern bewahren sich noch ein gewisses Maß an Authentizität.

Ob es sich bei CONFESSION nun um „das nächste Große Ding“ handelt, sei dahingestellt. Fakt ist, dass sie es mit „The Long Way Home“ geschafft haben, sich ein hohes Energielevel zu erspielen, welches sie über die komplette Spielzeit halten können. Auch wenn es sich dabei nur um 30 Minuten handelt.

Tracklist
1. Intro
2. Confused/Hopeless
3. I Created This Horror
4. Piece By Piece
5. Asthma Attack
6. Gimme ADD
7. Nearly 30
8. Die To Live
9. The True Shine Through
10. Heartless
11. The Long Way Home

Alte Kommentare

von axt 18.01.2012 11:02

die platte ist ok, nach meinem gehör. nicht mehr. 6/10 vll.

von Daharka 18.01.2012 11:47

Finde ich wesentlich besser als Cancer, besser produziert, Songs kommen eher auf den Punkt! Dieses Album zeigt das man mit einem an sich ausgelutschten Konzept ein feines Album schusten kann. Macht einfach Spaß die Platte (und der breakdown in die to live ist göttlich)! 8/10 kann man geben...

von Ray 18.01.2012 14:10

Naja bis auf die nervigen Cleanparts ganz ordentlich. Heartless mit zugehörigem Breakdown ist ganz klar der Hit.

von ........ 19.01.2012 08:20

Ähnliche Bands: Steel Panther Aborted Blessed By A Broken Heart Society Off La Dispute Dead To Me Templeton Pek Abigail Williams Every Time I Die Veil Of Maya The Saddest Landscape At The Drive In Dead Swans Nikolas Kvarforth As Seconds Become Centuries Today Forever

von ??? 19.01.2012 08:24

was soll denn der Kommentar?

von simon 19.01.2012 08:44

Er meint wohl dieses sinnlose Feature unter dem Review.

von einfach nur 19.01.2012 18:32

lahm und künstlich. eine band die die welt nicht braucht.

von vv 19.01.2012 20:05

basis ist ok, rest leider ohne herz und verstand. übelst überproduziert.

von FossilGenera 20.01.2012 13:15

Moshcore mit cleans? Künstlich und überproduziert? genau mein Ding, muss ich mir reinziehen!

von also 31.01.2012 13:41

... ohne herz und verstand ist es sicher nicht. es ist halt recht zielgerichtete musik. kann man sich trotzdem gut anhören. besser als der vorgänger

von Tropen-Toni 14.02.2012 17:09

also ick bin fan von allen 3 outputs. die anzahl der uptempoparts ist gestiegen, was mir sehr gut gefällt.

von hauptsache 22.02.2012 15:10

fett produziert und ins knie muss es gehen. tut es beides sein. super platte.

von sleepwalker 23.02.2012 18:47

im vergleich zu "cancer" ne deutliche steigerung!allerdings hätte man die übergänge zwischen den enzelnen songs mit mehr liebe zum detail gestalten können.. alles im allem: druckvoll.geradeaus. wenn sich das mal im april live bestätigen lässt..!

von TriEssets 11.03.2012 17:17

Breakdowns meistens zu aufgesetzt, Cleanparts verkacken immer die gerade aufgebaute Atmosphären und eigentlich hat man das alles schon mal gehört. Aber man muss sagen, dass einige Songs an sich schon cool sind. z.B. Asthma Attack und der darauf folgende Gimme A.D.D. Aber Mulder ich bitte dich 8/10? Das Album ist sicherlich nicht schlecht aber so gut nun auch nicht. ich wäre da eher für 6/10.

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