Plattenkritik

Cottonbomb - Don't Worry Little Baby

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Release Date: 10.08.2005
Datum Review: 23.10.2007

Cottonbomb - Don't Worry Little Baby

 

COTTONBOMB bildeten sich im Februar 1999 unter dem Namen IRDIUM und in den folgenden sechs Jahren wurde getourt, sich umbenannt und drei Alben veröffentlicht. Das neuste dieser drei Alben, "Don't Worry Little Baby", sollte mit einen Minimum an Konzept auskommen und eher eine "Verschmelzung von Ideen" aus der Laune heraus sein.

Die Musik, die sie machen, haben die Chemnitzer mit der Worteigenkreation "Blues Core" bedacht. Wie sich das anhören soll? Dreckig, rau, inspiriert von Blues. Den Core in der Mischung habe ich nicht gefunden, naja. Und überhaupt, so richtig Stimmung will nicht aufkommen. Im besten Fall fühlt man sich zum Mitwippen animiert, im schlechtesten von den sich wiederholenden Songstrukturen gelangweilt. Dem Album fehlt das groovige, was ich mit Blues verbinde, lediglich bei "If You Fly Away" kommt etwas Tempo in die Sache. Um zu begeistern ist dieses Album zu träge und dumpf und dafür, dass es nichts Besonderes macht, ist das Schlagzeug zu laut.
Den Plan, ohne Konzept ans Werk zu gehen und dreckig und rau zu klingen, haben COTTONBOMB verwirklicht- am Rest muss noch etwas gefeilt werden.

Tracklist:
01. A pile of broken glass
02. Short story bout women
03. 4 o'clock in the morning
04. 1967
05. If you fly away
06. Don t worry little baby
07. One hundred days
08. Johnny tells his story
09. Armchair
10. The beast in me
11. The day he struck back
12. I can't breathe anymore

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Marit

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