Plattenkritik

Crossing Edge - Of Ghosts And Enemys

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Release Date: 10.11.2012
Datum Review: 26.11.2012

Crossing Edge - Of Ghosts And Enemys

 

Die Österreicher von CROSSING EDGE bringen mit „Of Ghosts And Enemys“ nach „S.O.S.“ (EP aus dem Jahre 2011) ihre erste LP auf den Markt. Das die fünf Herren musikalisches Potential haben, konnten CROSSING EDGE bereits kurz nach Gründung 2011 unter Beweis stellen, als sie den 7. Platz beim Austrian Band Contest abräumten. Immerhin haben an dieser Veranstaltung mehr als 1000 Bands teilgenommen.

Dass die Jungs ihr Handwerk verstehen, hört man gleich beim ersten Song. Technisch befinden sich CROSSING EDGE auf sehr hohem Niveau, die Gitarren gehen druckvoll nach vorne und warten immer wieder mit anspruchsvollen Soli auf. Stimmlich kann Sänger Bernhard auf ganzer Linie überzeugen und wechselt ständig zwischen melodiösen Passagen und Gekeife, was aber zu keinem Zeitpunkt übertrieben oder gar nervig wird. Eine saubere Produktion rundet das Paket ab und ist für diese Art von Musik auch ein absolutes Muss.

Das Rad wird hier zwar nicht neu erfunden, aber das abgelieferte Material kann durchaus überzeugen und muss sich nicht verstecken. Für ein Debütalbum, was in Eigenregie produziert wurde, ist das abgelieferte Werk wirklich gelungen. Wenn CROSSING EDGE sich so weiterentwickeln, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Quintett ein Label gefunden hat, das sie unter Vertrag nehmen wird.

Tracklist:

01. Call Me Under
02. Of Ghosts And Enemies
03. Behind Closed Doors
04. The Rising
05. In Case Of Emergency
06. Destiny
07. Into The Sun
08. Testify
09. The Prophet´s Choice
10. Tonight
11. NeverEnding Misery
12. New Messiah

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Christian Z.

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