Plattenkritik

Cryptopsy - Once Was Not

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 02.12.2005

Cryptopsy - Once Was Not

 

Kanadas Speerspitze extremster Musik meldet sich mit ihrem fünften Longplayer zurück. Und dass genauso, wie von den Mannen um den wieder eingestiegenen Lord Worm erwartet wurde.

Kümmern wir uns um die Fakten: Die Musik selber ist abermals aberwitziger Death Metal, dessen Präzision nahezu erschreckend ist. Das gesamte Album verbreitet einen monströsen Hass und eine erdrückende Wut, wie man es auch im Death Metal Genre nur selten antrifft. Die Kanadier verschieben die Messlatte deutlich nach oben, denn die technischen Fähigkeiten und punktgenauen Melodien kennt man sonst nur von Bands wir zum Beispiel Krisiun. So erschüttert das neue Cryptopsy Machwerk die Grundpfeiler des Death Metal und zeigt unzähligen anderen Bands in erschreckender Art und Weise auf, wie weit sie von einem Level der Extraklasse
entfernt sind.

Besonders herauszuheben ist neben der technisch brillianten Leistung an den Instrumenten (gilt auch für die aberwitzigen kurzen Soli) der auf kranke Art variable Gesang von Lord Word. Selten zeigte sich ein Sänger in diesem Genre so abwechslungsreich zwischen tiefstem Gegrunze und flehendem Gekreische, welche einem die Gänsehaut durch den Körper jagt. Dieses Werk ist höchst ambitioniert, zwar auch teilweise fast anstrengend, aber faszinierend, und auf eine Art und Weise "krank", wie man es am liebsten hat in der Schublade extremen Death Metals.

Alte Kommentare

von ein meisterwerk 14.10.2009 20:26

keiner hat was geschrieben. das lässt ja tief blicken allschools, hauptsache tokio hotel!!!

von kermit 14.10.2009 20:41

2005 du honk, da war die commentfunktion noch nicht mal aktiv...

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