Plattenkritik

Cute Is What We Aim For - The Same Old Blood Rush With A New Touch

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 26.01.2007
Datum Review: 27.11.2006

Cute Is What We Aim For - The Same Old Blood Rush With A New Touch

 

Fueled By Ramen ist in den letzten Jahren vom soliden Pop Punk Label zur erfolgsversprechenden Hitschmiede avanciert. FALL OUT BOY haben den Anfang gemacht und mit PANIC! AT THE DISCO ist der Hype erst so richtig losgegangen. Nun hat sich das Label in der letzten Zeit einige junge Bands mit ähnlicher Ausrichtung und viel Talent unter den Nagel gerissen und allein in diesem Jahr verdammt gutes Material auf den Markt geschmissen. In den Statten steht ja mittlerweile hinter fast jedem Indie Label ein Major, der gewissen Lizenzierungsrechte hat. Ein halbes Jahr nach dem US Release haben sich die Menschen vom Warner Sub-Label Inkubator also dazu entschieden das aktuelle Release von CUTE IS WHAT WE AIM FOR aus Buffalo, New York auch hierzulande auf den Markt zu bringen.

2005 gegründet wurde man bereits ein Jahr darauf gesignt. Das Debütalbum "The Same Old Blood Rush With A New Touch" stieg auch gleich auf Platz #5 in den US Billboard Charts ein. Das Album überzeugt mit einer sehr eingängigen Mischung aus poppigen Emopunk und Powerpop, die schon fast charakteristisch für das aktuelle Roster der Labelheimat ist. Zu begeistern weiß die sehr eigenständige Stimme von Frontmann Shaant, der mit dieser ausgesprochen gut umzugehen weiß. Catchyness wird bei CUTE IS WHAT WE AIM FOR groß geschrieben und so ist jeder Track auf diesem Album ein sorgfältig (schon fast zu sorgfältig) produzierter Kandidat für die nächste Single Auskopplung. Die erste hört auf den Namen "There's a Class for This" und kann mit einem Gastauftritt von THE ACADEMY IS… Frontmann William Beckett überzeugen, aber auch im Alleingang besticht man mit lässigem Midtempo Poprock und College Rock Herz-Schmerz Lyrics. Wer auf PANIC! AT THE DISCO, THE HUSH SOUND oder auch THIS PROVIDENCE abfährt, der darf auch hier bedenkenlos zugreifen. Kritisch bleibt anzumerken, dass die Band doch extrem in ein populäres Schema gepresst zu sein scheint, welches für einen weiteren Hype prädisteniert ist. Persönlich kann ich zwar nicht ganz verstehen, wieso man sich hierzulande nicht für die doch deutlich besseren Releases von PUNCHLINE oder PARAMORE entschieden hat, aber besser heißt ja nicht immer kommerziell erfolgreicher…
Tracks:

1. "Newport Living" – 3:28
2. "There's a Class for This" – 3:36
3. "Finger Twist & Split" – 3:21
4. "Risqué" – 3:42
5. "Sweat the Battle Before the Battle Sweats You" – 2:52
6. "The Fourth Drink Instinct" – 4:09
7. "Sweet Talk 101" – 3:30
8. "The Curse of Curves" – 3:23
9. "I Put the 'Metro' in Metronome" – 3:26
10. "Lyrical Lies" – 3:33
11. "Moan" – 3:09
12. "Teasing to Please (Left Side, Strong Side)" – 3:44

Alte Kommentare

von trevor 13.12.2006 10:47

ganz nett, und die ganzen geschichten drumherum sind sehr unterhaltsam..

von steffen 13.12.2006 15:26

rosa, plüschig, eher langweilig...finde ich jedenfalls. klar ins ohr gehts schon irgendwie, ob man will oder nicht. trotzdem, gähn!

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Torben

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