Plattenkritik

Daath - Daath

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Release Date: 15.10.2010
Datum Review: 13.10.2010

 

Jetzt legen DAATH zum dritten Mal auf und betont selbsterfinderisch betiteln die Fünf aus Atlanta dieses Brecheisen mit "Daath". Die Vorgehensweise wurde verfeinert, der Death Metal mit gehörig Industrial Einschüben und fettem Sound ist eine gehörige Portion aggressiver und schneller geworden, so dass DAATH jetzt ihren Platz in der Extremmetalecke gefunden haben. Aber nicht nur blinde Raserei hat den Weg auf das Album gefunden, sondern auch Dynamik und eine futuristisch anmutende Rhythmik, die immer wieder von glänzend auftrumpfenden Leadgitarren unterbrochen wird. Abwechslung wird auf "Daath" GROß geschrieben, so gönnt das Album dem Hörer auch kaum Verschnaufpausen, die Antennen müssen daher immer auf Empfang gerichtet sein. DAATH geizen zudem mit Melodien, das Hauptohrenmerk ist auf Aggression bis hin zur Brutalität eingebettet in eine moderne Metalausstrahlung gelegt. Allerdings ist der Gesang nach wie vor eintönig und nichtssagend, auch lassen sich nach wie vor keine Husarenritte finden, die als wahres Highlight deklariert werden könnten. So sind sie beständig, vehement und strotzen vor guten Ansätzen, aber nach wie vor fehlt das Packende im Songwriting.

Tracklist:
1. Genocidal Maniac (03:59)
2. Destruction/Restoration (02:35)
3. Indestructible Overdose (02:38)
4. Double Tap Suicide (04:41)
5. The Decider (03:46)
6. Exit Plan (03:19)
7. Oxygen Burn (04:06)
8. Accelerant (03:35)
9. Arch {Enemy} Misanthrope (05:06)
10. Manufactured Insomnia (02:50)
11. A Cold Devotion (02:48)
12. N.A.T.G.O.D. (03:22)
13. Terminal Now (02:30)

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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