Plattenkritik

Dampfmaschine - I Love my Body

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Release Date: 17.10.2008
Datum Review: 02.01.2009

Dampfmaschine - I Love my Body

 

Längst überfällig und höchst interessant: DAMPFMASCHINE. Am 26. Januar 2008 treffen sich die Fünf Herren von zuvor erwähnter Band in den Claus Grabke Studios in Gütersloh um ihr „I Love My Body“ einzuspielen. Der Clou: Alles was gespielt wird, wird aufgenommen und gepresst. Jeder Verspieler, jeder noch so kleine unerwünschte Ton und eben jeder Fehler. Völlig egal – Live ohne Publikum aus dem Studio. Kennt man sicherlich schon von anderen Bands, hat bei DAMPFMASCHINE und dem vorliegenden „I love my Body“ Album eben doch einen besonderen Reiz.

„Volle Breitseite“ dient als Einleitung in einen schmutzigen Bastard der so ziemlich allem den Mittelfinger ins Gesicht hält, der es endlich mal verdient hätte. Schmutzig, das ist das Wort, welches dem Hörer immer wieder durch den Kopf jagt. Der Gesang von Siggy Rock ist zum Verrückt werden und klingt wunderbar durchgedreht. Die treibende Gitarre schwingt das Ganze nach vorn und wer hier nach noch behauptet das würde den Arsch nicht total kicken, der hat sich in den 80ern von HAMMERHEAD wohl total verrocken lassen. DAMPFMASCHINE haben ein herrlich lustiges Experiment unternommen welches von vorn bis hinten glückt mit sozialkritischen, manchmal politischen aber immer wieder humorvollen Punkrock. Mehr davon.

Tracklist:

1. Volle Breitseite
2. I love my Body
3. Kurz und klein
4. Seewolf
5. Nous Sommes des Agents Provocateur
6. Bin mal kurz weg
7. Nicht mit mir
8. Alles
9. Bad trip
10. Los paulo
11. Leeres herz
12. Das wird nix
13. Deine schuld
14. Abgehn
15. Unsichtbare hand
16. Strenges mädchen

Alte Kommentare

von The Grotesque 14.02.2010 16:42

cool!

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Raphael

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