Plattenkritik

Dance Floor Justice - Breaking The Silence

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 02.10.2006

Dance Floor Justice - Breaking The Silence

 

Oh Mann, bei dem Namen musste ich unweigerlich erstmal loslachen! Wie kommt man auf einen so prolligen Namen? „Dance Floor Justice“, da muss ich erstmal runterkommen. Aber zum Glück hat diese Band mehr zu bieten als nur einen coolen Namen. Musikalisch bieten und nämlich die Jungs aus Süd-Florida einen gut klingenden Cocktail aus thrashigen Hardcore mit ein paar guten und eingängigen Melodien, natürlich im bester Old-School Manier.

Die Lieder der Band sprechen für sich und die Textzeilen auch: „We’re bringing back the days of old! We’re bringing back what you’ve forget!“ heißt in bester „Ich rette die Szene vor ihrem Untergang“ Manier. Das Release gefällt mir total gut, vor allem die Songs „For The Dearly Departed“ und „The Amity Island Massacre“ gefallen mir. Massig Singalongs und Abgehparts, die einen förmlich dazu auffordern in seinem Wohnzimmer einen Circlepit zu starten. Der Sänger hat eine wunderbar aggressive Stimme und die Gitarren-Riffs donnern einem eine Melodie nach der nächsten raus, nichts zu vergessen die coolen Parts des Bassisten, der immer wieder auf den nächsten Abgehmoment vorbereitet. Sehr cooles Release, das sogar mit ordentlicher Prominenz auftritt. Neben Mitgliedern von Where Fear And Weapon Meet und Until The End, treten hier auch Mitglieder der Emo-Band Glasseater auf, die anscheinend ein Ventil für angestaute Wut gesucht haben… in den besten Momenten dieser Platte fühle ich mich ein wenig an hymnische, wie auch ebenso geniale Platten von Sick Of It All und Champion erinnert. Dieses Release sollte man sich auf jeden Fall merken; eine Band die niemand so recht auf der Rechnung hatte, überzeugt hier auf ganzer Linie! Dickes Lob an die Jungs, die ich jetzt unbedingt mal live sehen möchte, mal sehen wie sie on Stage drauf sind, aber mit dieser Platte kann das nur Party bedeuten. 8/10 Punkten für ein richtig dickes Release, der leider an manch einer Stelle der letzte Schliff fehlt, sonst hätte es noch einen Punkt mehr gegeben. Trotzdem eine absolute Kauf-Empfehlung!

Tracklist:

1. Welcome To Miami
2. For The Dearly Departed
3. TK 421
4. Breaking The Silence
5. You Have the Right To Remain Dead
6. Still Holding On
7. The Amity Island Massacre
8. The Hurricaine
9. Exploiting The Masses
10. Red Faction And Biohazard
11. Teenage Wasteland
12. In These Dark Days


Alte Kommentare

von Yannick 03.10.2006 19:49

Was für ein endsgeiler Name! Reiht sich nahtlos ein mit Namen wie The Pizzaman Surprise oder ähnlichen grandiosen Einfällen...

von Fla 06.10.2006 15:18

There´s a Drunk In The Pit...Is auf jeden Fall ne geile Scheibe. Kein Ausfall bei den Songs, nette Linernotes und ne ultimative Widmung an alle mit denen die Macht sein möge...Checkt auch ma XchipXsems böse Seite bei All hell breaks loose...

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Dario

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