Plattenkritik

Daniel, Fred & Julie - Daniel, Fred & Julie

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.12.2009
Datum Review: 10.03.2010

Daniel, Fred & Julie - Daniel, Fred & Julie

 

Daniel Romano singt in einem Song seiner Band ATTACK IN BLACK, dass er keinerlei Ahnung von Liebe hat. Kann man sich gar nicht vorstellen, bei seiner romantischen Art, Musik zu machen. So verließ er für das Projekt DANIEL, FRED & JULIE endlich den heimischen Keller, setzte sich in einen Zug und fuhr zu seiner guten Freundin, Julie Doiron, bei der auch Fred Squire längst aufgeschlagen war. Gemeinsam setzte man sich dann mit ein paar Akustikgitarren in die Garage der guten Dame und begann, klassische Folk-Songs aufzunehmen.

Und man muss wohl der totale Fanboy oder Freak sein um die wahre Schönheit inmitten der verschlafenen Songs zu finden. Denn das Album, welches rein spontan und aus einer Laune entstand, beginnt mit dem siebenminütigem „The Gambler And His Bride“ sehr spannend, „flacht“ dann aber ein wenig ab. In klassischen Folk und die damit verbundene Schläfrigkeit. Das heißt, dass die Platte weder schlecht, noch großartig interessant ist, jedoch verzichtet das Schaffenskollektiv um Daniel Romano auf besondere Überraschungen oder eben die sympathische Kante, die ATTACK IN BLACK in ihre Songs packen. Zudem ist dieser trockene Folk für all jene, die nicht so „deep into it“ sind, eine ganz schöne Herausforderung. Eine gewisse Schönheit muss man trotzdem attestieren, was DANIEL, FRED & JULIE zumindest ein bisschen cool macht.


Tracklist:

Side A:
The Gambler and His Bride
Runner
I Dream of Jeanie
No One Knew My Name
Hallelujah I’m a Bum

Side B:
Down By The Weeping Willow
Bonny Black Bess
Clementine
Your Love
Johnny Sands

Autor

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Raphael

Autoren Bio

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