Plattenkritik

Darkane - Layers Of Lies

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 08.06.2005

Darkane - Layers Of Lies

 

Eine der innovativsten schwedischen Extrem-Metal Bands schlägt mit ihrem vierten Album abermals zu. Eines machen Darkane immer noch nicht: sich einfach zuordnen lassen. Moderner Hyper-Trash, ein Hauch des originalen Schweden-Death, aggressiv-melodische Gitarrenarbeit des genialen Gespanns Malmström/Ideberg, eine Prise Industrial der Marke Pain oder Fear Factory, progressive Einschübe und vor allem eine superfette Produktion.

Doch der Reihe nach: Die Orgie beginnt mit einem spährischen Synthie-Intro, bevor "Secondary Effects" nach kurzem Gitarrenbeginn losballert und in einem supermelodischen Refrain endet. "Organic Canvas" packt den Hörer mit einem wahrhaft hymnischen Bombast-Refrain und abgefahrenen Soli, der Titeltrack und das finale "The Creation Insane" entwickeln sich zu ganz besonderen Perlen und auf "Maelstrom Crisis" tobt sich, wie der Titel sagt, der Gitarrenheld aus.

So wirr und komplex die Songs auf den ersten Blick erscheinen, so schnell erkennt man jederzeit treffsichere Melodien und mitreissende Songstrukturen. Aggression, Brutalität und packende Melodie in einer Symbiose, die einfach einzigartig ist. Abzüge von mir gibt es nur für den auf Dauer doch recht anstrengenden Gesang. Aber das ist schließlich subjektiv.

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Moritz

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