Plattenkritik

David Singer  - The cost of living

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Release Date: 01.01.1970

David Singer - The cost of living

 

David Singer kommt aus Chicago und spielt noch in einer Band mit Namen Kid Million. Ich hab’ allerdings weder von ihm selbst noch von seiner Combo bisher irgendwas gehört. Auf dieser Platte ist er jedenfalls ohne Band ausgekommen und hat mal lieber alles selbst eingespielt. Von der Gitarre, über die Drums bis hin zum Piano. Und das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen. Die Info beschreibt ihn als „Beck meets Elliot Smith“, wobei ich nicht allzu viel Beck heraushören kann. Da die Platte hauptsächlich mit Akustik-Gitarren arbeitet kommt einem da Elliot Smith schon viel eher in den Sinn. Und die Aussage, dass er die Beatles via Elliot Smith und Richard Davies (kenn ich jetzt leider nicht) channelt (...) ist auch nicht grundverkehrt. Manche Songs erinnern von der Instrumentierung und Atmosphäre her tatsächlich an die legendären vier Pilzköpfe. Allerdings finde ich das manche Lieder etwas vor sich hinplätschern. Sind halt wirklich sehr ruhig gehalten. Aber dafür gibt’s immer mal wieder kleine Überraschungen wie z.B. die Synthie-Drums in Track 7. Muss man auf jeden Fall etwas auf sich wirken lassen, das Ganze.

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Olli

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