Plattenkritik

Dawn Of Disease - Legends Of Brutality

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Release Date: 22.04.2011
Datum Review: 18.04.2011

Dawn Of Disease - Legends Of Brutality

 

Osnabrück ist im Allgemeinen für ihre Vorliebe in Bezug auf harte Musik und im Besonderen für den Death Metal bekannt. So kommen DAWN OF DISEASE aus der niedersächsischen Stadt und zeigen mit „Legends Of Brutality“ programmatisch den Weg. Das Quintett erinnert auf seinem ersten Longplayer an etwas aggressivere THORIUM, denn wie die Dänen mixen sie Schnelligkeit, Schwedetstahl-Groove und gut eingebettete Melodiebögen. Auch machen sie nichts, was andere nicht auch schon weit vor ihnen gestartet hätten, aber das Angepackte wird solide, knackig, interessant und vor allem mit einem Mindestmaß an technischer Herangehensweise zelebriert. Die Soundlodge Studio Produktion ist auch nicht zu fett missraten, DAWN OF DISEASE lassen ihren Instrumenten ein gewisses Maß an Live-Feeling, ohne jedoch auf den obligatorischen Death Metal Druck zu verzichten. Ein Extralob geht an Sänger Thomas, der immer verständlich im Speckmann Stil (MASTER) interessant intoniert, damit nicht zu tief gurgelt und Monotonie verdrängt. Nach alledem ist „Legends Of Brutality“ ein hervorragendes Stück deutscher Death Metal, der sich international nicht verstecken muss.

Tracklist:
01. Gasping For Life (Intro)
02. Above The Gods
03. Impervious Mind
04. Legends Of Brutality
05. Soul Harvest
06. When White Turns Red
07. Death Shall Be Mine
08. Justified Retaliation
09. Out Of Breath
10. Sinister Rapture
11. Bitter Fate
12. Silence Prevails (Outro)

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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