Plattenkritik

Dawn Of Winter - The Skull Of The Sorcerer [EP]

Redaktions-Rating

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Release Date: 02.11.2012
Datum Review: 06.11.2012

Dawn Of Winter - The Skull Of The Sorcerer [EP]

 

Vier Jahre hat eines der besten Doom-Alben der Neuzeit nun schon auf dem Buckel. Die Rede ist von „The Peaceful Dead“, dem zweiten vollwertigen Album von DAWN OF WINTER. Die deutschen Power-Doomer um Ausnahmestimme und SACRED STEEL-Frontmann Gerrit P. Mutz legen jetzt nach. Und wie!

„The Skull Of The Sorcerer“ besteht aus 4. Songs und es handelt sich dabei um ein Vinyl-Only Release, was als handnummerierte 180g Heavy Vinyl-Edition in strikt limitierter 500er Auflage auf den Markt geschmissen wird. Unterstützt wird Gerrit auch diesmal wieder von Jörg M. Knittel – Gitarre, Joachim Schmalzried – Bass und Drummer Dennis Schediwy. Trotz der überschaubaren Songanzahl schaffen es die seit über 20 Jahren zusammen Zockenden wiederum, tonnenweise Intensität, Feingefühl, Schwere, Anmut, Traurigkeit, Melancholie und Filigranität zu erschaffen, die immer mit einem Fuß die Türspalte der Aggressivität aufhält. Es gibt sicherlich etliche bessere Techniker unter der Doom-Sonne, aber im Schatten stellen DAWN OF WINTER diese Etlichen durch pure Magie. Diese wird zunächst durch Gerrit’s etwas neben der Spur liegende und etwas zu hoch und leicht nasal klingende Stimme gefüttert. Genährt und zur Fettleibigkeit erzogen wird sie aber durch schlicht sensationelles Gespür für die Essenz, aus vielen möglichen Noten die herauszusuchen und so anzuordnen, dass „The Skull Of The Sorcerer“ entsteht. Allein der Titeltrack der EP ist ein Aderlass in Sachen doomiger Power, die viele Nachahmer ausbluten lässt.

Interessant ist auch die Tatsache, dass DAWN OF WINTER ähnlich wie die schwedischen Zugpferde CANDLEMASS eine Schnittmenge aus traditionellem Heavy Metal mit NWOBHM auf der Kühlerhaube, originärem Doom Metal und einem Schuss Power Metal geschaffen haben, die trotz antiquierter Zutaten nicht nach Gruft schmeckt. Und warum haben sie das? Weil sie es können!




Tracklist:
1. Dagon's Blood
2. The Skull Of The Sorcerer
3. By The Blessing Of Death
4. In Servitude To Destiny

Alte Kommentare

von Klaus 09.11.2012 13:32

Was für ein Müll.. 9 Punkte.. unfassbar

von Batzen 09.11.2012 22:36

http://goo.gl/UDGcc

von Clement 21.11.2012 05:59

Message angekommen und alles gesagt. da wir hier Kommentare unter ein Review setzten, lösche ich das jetzt. danke!

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