Plattenkritik

Days Away - Mapping An Invisible World

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 24.05.2005

Days Away - Mapping An Invisible World

 

Die jüngste Errungenschaft von Fueled By Ramen trägt den Namen DAYS AWAY und sollte eventuell schon einigen Emo/Pop Punk Fans über den iPod gelaufen sein. Das Quintett aus Philadelphia lieferte bisher ordentliche Musik in guter alter SAVES THE DAY Tradition (natürlich zu deren besten Zeiten) ab, und verschwanden damit eher in der Masse der Bands, die in eine ähnliche Richtung strebten.

Mit ihrem Debüt Longplayer, "Mapping An Invisible World", auf Fueled By Ramen zeigen sich die Jungs jedoch deutlich harmonischer und mit einer eigenen Note. Powerchords findet man eigentlich gar nicht mehr wieder, stattdessen haben poppige Melodien mit atmosphärischen Arrangements ihren Einzug in den Sound von DAYS AWAY gefunden. Leichte SUNNY DAY REAL ESTATE Anleihen vermag der Musikfreund hier durchaus durchzuhören, auch wenn sich diese noch eine Liga über den Emporkömmlingen von DAYS AWAY befinden. Eingängigkeit und wunderschöner Gesang zeichnet besonders die ersten Songs, des 11 Tracks umfassenden Albums aus. Gerade ein Opener wie "God and Mars" überzeugt mit viel Atmosphäre und unterschiedlichen Dynamiken zwischen Pop und Emorock während das bedeutend langsamere "Stay The Same" mit sehr vielen, verträumten Elementen spielt und eher an frühere ARMOR FOR SLEEP Songs erinnert.

Ein schönes Album haben DAYS AWAY mit "Mapping An Invisible World" geschmiedet. Über die volle Distanz fehlen mit teilweise die signifikanten und interessanten Momente in den Songs – die ein oder andere Perle wird man jedoch definitiv beim durchhören für sich entdecken.

Tracklist:
01. God and Mars
02. Stay The Same
03. Gravity
04. Ideas
05. Keep YOur Voices Down
06. Mirrors
07. It's Not Over
08. The Fight
09. You Were Alright
10. It Happens
11. T Klines Decline

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Torben

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Allschools Chef

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