Plattenkritik

Days In Grief - Portrait Of Beauty

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Release Date: 01.01.1970

Days In Grief - Portrait Of Beauty

 

März 2004 erblickte der Debütlongplayer "Portrait Of Beauty" der 4 Kölner von DAYS IN GRIEF vie Eat The Beat das Licht der Welt und setzte bekanntlich neue Standards in der deutschen Hardcorelandschaft. Grund genug also das gute Stück Anno 2005 mit einem kleinen "Visions empfiehlt" Aufkleber verziert zu re-releasen und nochmals ins Gedächtnis der Hardcoregemeinde zu hämmern. Die 14 dargebotenen Tracks haben zwischenzeitig auch keinen Staub angesetzt und so begeistert die in letzter Zeit doch stark dem brachialen, moshlastigen Metalcore gewichene Mischung aus treibenden, emotionalen Melodiepassagen und metallisch verziertem Hardcore über die gesamte Distanz. Traurig aber wahr ist, dass der in Zeiten der Talibanjagd der USA nach dem 11. September geschriebene Song "God Curb America" aktueller den je scheint und auch weitere gesellschaftskritische und politische Songs wie "A Nation´s Distrust", "Resentment & Disrespect" oder "Shadows Fall" behalten ihre Berechtigung. Das DAYS IN GRIEF eigentlich keine politische Band sind, sondern sich dem widmen, was sie bewegt, wird eindrucksvoll mit "All Inside" oder dem Smasher "The Abstract Feeling Of Being Lost" untermauert und so lässt sich nur feststellen, dass DAYS IN GRIEF bis zu ihrem für Sommer 2005 angesetzten Nachfolgealbum zu "Portrait Of Beauty" noch ganz oben mitschwimmen. Einen neuen Track mit dem Namen "Don't Run With The Pack" dürfen sich die ganz Ungeduldigen bereits im April auf dem anstehenden "Eastpak Pro Punkrocker #4" anhören.

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Torben

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Allschools Chef

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