Plattenkritik

Dead End Story - Dead End Story EP

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Release Date: 19.07.2011
Datum Review: 30.11.2011

Dead End Story - Dead End Story EP

 

Oulu liegt in Finnland. Und es kommt noch dicker: „Dead End Story is a punk rock band from Oulu, Finland, formed in fall 2010“. Das muss jetzt aber reichen an Infos. Zumindest für alle, die der finnischen Sprache nicht mächtig sind. Und dann waren da noch „Workaholic“ und „Yesterday´s Burden“.


Obwohl ja eigentlich schon alles gesagt ist, schmückt das Demo von DEAD END STORY um Teemu und Vesa-Matti an den Gitarren zwei Songs, die sich mit rasant und abwechslungsreich ins Abteil mit HOT WATER MUSIC und gerade beim eröffnenden „Workaholic“ auch mit NOTHINGTON oder LEATHERFACE setzen würden. Die Finnen klingen dabei routiniert und selbstsicher und schmücken schöne Licks und sogar Offbeat-Ansätze in „Yesterday´s Burden“ ein, ohne an Schwung oder Glaubwürdigkeit zu verlieren. Leider sind die zwei reif produzierten Songs mit sechsminütiger Spielzeit viel zu kurz um sich erst auf den nächsten und dann auf den übernächsten Hit zu freuen.

DEAD END STORY bleibt daher ans Herz zu legen, die Schwelle zum Aufnahmeraum möglichst bald wieder zu überschreiten, denn in Albumform dürfte dieser Sound nicht nur „auf finnisch“ begeistern, sondern auch weitere Teile der Welt mit ehrlicher und bodenständiger Musik überschütten. Und von Oulu bis nach Deutschland ist es sicher auch gar nicht sooooo weit.

Demo gibt´s gratis via bandcamp.

Trackliste:
1. Workaholic
2. Yesterday´s Burden

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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