Plattenkritik

Dead Fish - Zero E Um

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Release Date: 18.08.2006
Datum Review: 27.07.2006

Dead Fish - Zero E Um

 

Schon seit vierzehn Jahren sind DEAD FISH aus Brasilien mittlerweile unterwegs und beweisen dabei, dass die Punkrockszene in ihrem Heimatland einiges auf dem Kasten hat. Mit „Zero E Um“ legen sie ihr bereits viertes full length Album vor, welches in San Francisco von Ryan Greene gemastert wurde, den man bereits durch seine Arbeiten für US-Szenegrößen wie NOFX oder SICK OF IT ALL kennt.
Musikalisch orientieren sich DEAD FISH dann auch ziemlich an US-amerikanischen Punkrock mit Melodie, der aufgrund der gänzlich in portugiesisch gehaltenen Lyrics aber einen ganz eigenen Charme versprüht. Released wird die Scheibe über Deckdisc, dem brasilianischen Label der MIGHTY MIGHTY BOSSTONES und MXPX. Wirklich vom Hocker hauen mich DEAD FISH mit „Zero E Um“ zwar nicht, sie können sich allerdings ohne weiteres im Genre des leicht poppigen Punkrocks behaupten und brauchen sich hinter niemandem zu verstecken. Wie so häufig bei dieser Musik gilt, dass hier nichts neu erfunden wird, man stattdessen aber altbewährtes genießen kann. Quantitativ wird mit vierzehn Songs auch genug geboten, um sich lange der portugiesischen Sprache zu erfreuen und zu versuchen den Inhalt der Lyrics zu entschlüsseln.

Tracklist:

1. Urgencia, A
2. Tao Iguais
3. Zero E Um
4. Queda Livre
5. Bem-Vindo Ao Clube
6. Senhor, Seu Troco
7. Voce
8. Sonhos Colonizados
9. Por Nao Ter O Que Dizer
10. Engarrafamento
11. Desencontros
12. Re-Aprender A Andar
13. Siga
14. Tudo

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Konstantin

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