Plattenkritik

Dead Playboys - Last Call For Alcohol

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Release Date: 01.01.1970

Dead Playboys - Last Call For Alcohol

 

Es kratzt, es beißt, er rotzt, rockt und vor allem rollt ohne ende folglich kommt das Biest aus Skandinavien. Und einmal mehr beweisen uns die DEAD PLAYBOYS aus Schweden, dass man dortzulande den Rock'n'Roll scheinbar in die Wiege gelegt bekommt. Doch nun zu den jungen Punkrockern, die sich durch eine gemeinsame, ausgeprägte Begeisterung für große Acts wie SOCIAL DISTORTION, MISFITS und TURBONEGRO im Jahre 2000 zum gemeinsamen Musizieren gefunden haben. Schnell erspielte man sich eine Anhängerschafft und das verheißungsvoll Label "next big thing" wurde dem Fünfer aufgedrückt. Alle Weichen also auf Erfolg gestellt doch kurz vor der geplanten Veröffentlichung von "Last Call For Alcohol" verunglückte Leadsinger Rasmus tödlich bei einem Sturz von einer Brücke.

Es dauerte eine ganze weile bis die restlichen Bandmitglieder sich von dem Schock erholt haben und sich dazu entscheiden fortzufahren. DEAD PLAYBOYS haben mittlerweile einen neuen Sänger gefunden und sehen die Veröffentlichung von "Last Call For Alcohol" als einen neuen Start und als Tribut an ihr ehemaliges Bandmitglied. 10 Songs krachen und rocken mit bewährter TURBONEGRO Attitüde von Beginn an durchs Zimmer und es ist einfach unglaublich, welche Energie dort durch die Luft transportiert wird. Natürlich sind die Songs recht simple gestrickt und Refrains wie "F.U.C.K Y.O.U. - fuck you!" bestechen nicht gerade durch Originalität doch wer wünscht sich das schon als Fan des Punk'n'Roll. Ob der neue Sänger mit dem charakteristischen und für den Musik-Style prädestinierten Organ von Rasmus mithalten kann wird die Zukunft zeigen. Mit "Last Call For Alcohol" haben die DEAD PLAYBOYS in ihrer ursprünglichen Besetzung zumindest was Vielversprechendes vorgelegt.

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Torben

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Allschools Chef

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