Plattenkritik

Dead To Fall - The Phoenix Throne

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 12.04.2006

Dead To Fall - The Phoenix Throne

 

Der bisherige Output der chicagoer Band DEAD TO FALL schaffte es bis dato 60.000 mal über den Ladentisch. Entsprechend erwartungsvoll wird dem Nachfolgealbum zu "Villainy And Virtue" entgegengeblickt. Das neue Baby heißt "The Phoenix Throne" und ist zumindest optisch keinesfalls zu verachten.

Schaut man sich das Promofoto der fünfköpfigen Band an, dann rechnet man gar nicht mit dem fiesen Metalmonster, das einem entgegenspringt. Die Zeiten sind definitiv vorbei, als das man den Metalgrad einer Band an der Haarlänge bestimmen konnte. DEAD TO FALL sind neben DARKEST HOUR so ziemlich die härteste und zerstörerischste Band im derzeitgen Victory Roster. Bis in die Wurzeln von den klassischen Schwedentönen à la AT THE GATES beeinflusst, überschütten DEAD TO FALL den Zuhörer mit düsteren Thrash Parts und Slow-Mo-Attacken, die man sich brachialer und tonnenschwerer kaum vorstellen kann. Dazwischen mischen sich epische Melodien in und sogar orchestrale Arrangements sowie ein fies keifender und düster growlender Frontmann, der es scheinbar echt schwer in seinem Leben hat. Eric Rachel (THE DILLINGER ESCAPE PLAN, HATEBREED) ist für die Produktion von "The Phoenix Throne" verantwortlich, die zum einen ziemlich rumst und sich dennoch ihre gewisse Dreckigkeit bewahrt hat. Ein bestialisches Album welches sicherlich den gemeinsamen Erfolg der beiden Vorgänger übersteigen wird.

Release: 21.04.2006

Tracklist:
01. All My Heroes Have Failed
02. Womb Portals
03. Smoke & Mirror
04. Servant Of Sorrow
05. Chum Fiesta
06. Guillotine Dream
07. Doomed To Failure
08. Corpse Collector
09. The Reptile Lord
10. Death & Rebirth

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Torben

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Allschools Chef

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