Plattenkritik

Deadlock - Earth.Revolt

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 21.06.2005

Deadlock - Earth.Revolt

 

Die nun schon seit 1997 existierenden Deadlock bringen am 28. Juni auf Lifeforce Records ihr neustes Album „Earth.Revolt“ in die Läden.

Wie schon auf ihrer Split mit Six Reasons To Kill angedeutet startet Earth.Revolt mit symphonischen Klängen, Frauengesang, ruhigen, melodischen Akustik- und Knüppelparts und düsterem Schwedenmetall. Das Ganze erinnert ein wenig an Dimmu Borgir, was bestimmt noch hunderte nach mir sagen werden. Deadlock lassen sehr wenig daran erinnern, das sie musikalisch aus der Metalcoreecke kommen. Hier wird Metall in seiner reinsten Form geboten. Sehr abwechselungsreiche, teils sehr lange Songs, die einen Black Metall-Hauch nicht verbergen können. Der Sound der Scheibe ist wie der Rest der Platte sehr gut, nur leider liegen mir bei der Promo keine Texte vor.

Die Scheibe kann ohne weiteres mit Bands aus dem hohen Norden mithalten und wird den Bekanntheitsgrad der Band enorm erweitern. Nicht nur was für Metallfreaks. Sauber!

Sebastian: 08/10
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Mit Earth Revolt kommt jetzt schon das 5. Album der Band heraus. Im Gegensatz zu Ihrer ersten CD die 1999 erschien hat sich die Band im laufe der Zeit immer weiterentwickelt so auch mit Earth Revolt..

Zutaten wie Keyboards und die tolle Stimme von Sängerin Sabine, dürfen natürlich auch auf dieser CD nicht fehlen. Wie soll anders sein beginnt die CD mit einem Keyboard Intro. Beim zweiten Song geht es dann richtig los nach kurzem Einstieg gibt es Black Metal typische Einflüsse das Lied endet mit einem langsam Klavieroutro. Lied fünf und sechs kommen im Gegenzug recht langsam und soft daher. „May Angels Come“ ist mit 11:04 Minuten der längste Song, der alles beinhaltet, was das Metalherz begehrt. Mit „Harmonic“ gibt es einen Bonus bei dem Sängerin Sabine allein mit Klavier zum Einsatz kommt und der harten Platte einen sehr harmonischen Ausklang gibt. Akzente bei denn Songs werden vor allem durch die weiblichen Passagen und die Keyboards gesetzt. Alles in allem bietet das Album alles, Death Metal, Black Metal und den mystisch erscheinenden Gothic Parts. In lyrischer Hinsicht ist Earth Revolt ein Konzeptalbum. Die Texte ergeben im Einzelnen eine fortlaufende Geschichte und knüpfen an die themen der Split mit Six Reasons To Kill an. Die 10 Songs laufen 54 Minuten. Durch die teilweise langen Songs und die typischen Keyboards fällt einem das hören schon manchmal schwer. Wer die Vorgänger besonders die Split mit Six Reasons To Kill gut fand, der kann hier getrost zugreifen.

Manu: 06/10

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