Plattenkritik

Deathtrack - Deathtrack

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Release Date: 11.02.2011
Datum Review: 10.02.2011

Deathtrack - Deathtrack

 

Warum haben VALIENT THORR auf einmal mit ihrem „Stranger“ Album auch in Europa Erfolg? Warum machen seltsame Typen oft auch seltsame Musik? Und was hat das alles mit DEATHTRACK zu tun? Nun, die Typen aus Süd-Norwegen, genauer Kvinesdal, sehen seltsam aus und scheinen auf den VALIENT THORR Zug (allerdings ohne die starke Prog-Seite der Amerikaner) aufspringen zu wollen. Endlich ist die Rotzrock-Welle, die durch Bands wie TURBONEGRO und THE HELLACOPTERS losgetreten wurde, vorbei, jetzt klauen wieder welche MOTÖHEAD Riffs und verbraten diese in einen dreckigen Rock ‘N‘ Roll Sound. Zudem scheint „Deathtrack“ gewaltig im NWOBHM (hier ist vor allem SAXON und die alten Jungfrauen zu nennen) getaucht worden zu sein. Letztlich ist den Norwegern das Gespür für diesen urwüchsigen Stoff mit Schweiß und Haaren im Gesicht sowie unter den Armen anzumerken, allerdings bleiben trotz der guten Ansätze Hammersongs aus. Weiterhin haben DEATHTRACK einen relativ unscheinbaren Sänger, der einfach nicht räudig genug für zähneknirschenden Metal ist. Da das Album auch langsam aber stetig zum Ende hin monoton wird, müssen DEATHTRACK in Zukunft noch eine Schippe nachlegen.

Tracklist:
1. Friday Night's (All Right For Fighting) 3:33
2. The Blood That Moves You 4:03
3. Heartless 3:38
4. The Sounds Of Violence 3:23
5. Hell Knows No Wrath Like A Woman Scorned 4:26
6. Cannibal Women In The Avocado Jungle Of Death 3:26
7. Getting Away With Murder 3:19
8. King Without A Crown 3:10
9. Deathtrack 3:43

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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