Plattenkritik

Defiled - In Crisis

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Release Date: 17.01.2011
Datum Review: 17.01.2011

Defiled - In Crisis

 

Alle Achtung: Nicht jede Band kann so ein Namedropping hinlegen wie DEFILED. Die Japaner, welche seit 2003 nichts mehr neues von sich hören haben lassen und jetzt mit „In Crisis“ sowas wie ein Comeback feiern durften sich schon mit Größen wie MORBID ANGEL, MAYHEM oder CANNIBAL CORPSE die Bühne teilen, und das neue Album wurde dann auch gleich von Bill Metoyer (SLAYER, SACRED REICH) produziert. Aber was steckt denn so hinter all den großen Namen? Eigentlich nicht viel. Death Metal, technisch, vertrackt, Grind-geschwängert, roh und straight nach vorne. Nichts neues, absolut schnörkellos, aber eben auch absolut roh und bissig. Das kann man mal einlegen, ist aber aufgrund fehlender spezieller, nachhallender Momente irgendwie auch völlig belanglos und an einen vorbei ziehend. Immerhin kann der ganz entfernt an GORGUTS erinnernde Bass punkten, und auch das ein- oder andere Rifffragment lässt hin und wieder aufhorchen. Letztlich dürften DEFILED aber die wenigsten noch wirklich vom Hocker hauen, und taugen gemessen an der Qualität dieses Albums lediglich und nach wie vor nur als durchschnittlicher Opener einer Show. So einen, welchen man nur hin und wieder so richtig seine Aufmerksamkeit schenkt, für welchen man auch mit gutem Gewissen etwas zu spät kommen oder auch mal kurz rausgehen darf.

Tracklist:

1. From Alpha
2. Lethal Agitator
3. Retrogression
4. Unconscious Slavery
5. Paradoxical Chaos
6. In Crisis
7. Behind You Pray
8. Resentment Without End
9. Intolerant
10. Maze of Nescience
11. Revelation of Doom
12. To Omega

Autor

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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