Plattenkritik

Demiricous - Two (Poverty)

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Release Date: 05.10.2007
Datum Review: 03.10.2007

Demiricous - Two (Poverty)

 

Nach "One (Hellbound)" kommt "Two (Poverty)". So einfach ist das manchmal. Die Jungs aus Indianapolis spielen Old School Thrash/Death Metal garniert mit Elementen aus Hardcore und Punk. Die Band nennt ihre Art von Musik "Street Metal". "Two (Poverty)" ist ideal zum kurzweiligen Hörvergnügen, die 12 Songs werden in gerade mal 40 Minuten runtergebolzt.

Teilweise war ich an Slayer erinnert, vor allem der Sänger/Bassist Nate Olp hört sich stellenweise wie Tom Araya an. Meist wird das Tempo hoch gehalten, ab und zu werden aber auch schleppende Parts sowie Gitarrensoli eingestreut. Das bringt Abwechslung und erzeugt Dynamik. Das alles ist nicht neu und auch nicht mit allzu viel Eigenständigkeit gesegnet, aber die Band hatte sicherlich nicht die Absicht, mit "Two (Poverty)" den ersten Preis in der Kategorie "originellstes, eigenständigstes Album 2007" zu gewinnen. "Two (Poverty)" groovt von vorn bis hinten und strotzt nur so vor Energie. Diese Energie wurde von Produzent Erik Rutan (Hate Eternal, exMorbid Angel) im Studio eingefangen und sehr gut auf den Tonträger gebrannt. Wer auf direkten, ohne große Schnörkel vorgetragenen Thrash/Death steht, kommt an "Two (Poverty)" nicht vorbei.

Tracklist:

1. Never Enough Road
2. Expression Of Immunity To God
3. Knuckle Eye
4. Leprosaic Belief
5. Language Of Oblivion
6. Tusk And Claw
7. Appreciation For Misery
8. Engineer
9. Celebration Of Damage
10. Acid Lung
11. Stress Fetish
12. Blackish Silver

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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