Plattenkritik

Demonaz - The March Of The Norse

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Release Date: 01.04.2011
Datum Review: 06.04.2011

Demonaz - The March Of The Norse

 

DEMONAZ ist das Pseudonym von Harald Nævdal, der seit jeher für die Texte von IMMORTAL zuständig ist. Mit „The March Of The Norse“ veröffentlicht der norwegische Black Metal Pionier sein Soloeinstand, alles unter diesem Banner wurde unter seiner alleinigen Regie komponiert, eingespielt und aufgenommen. Es ist nicht überraschend, dass das Resultat seines Alleingangs dann auch nach IMMORTAL klingt, aber die meiste Inspiration sammelte DEMONAZ bei BATHORY. „The March Of The Norse“ ist sehr eingängig, heavy und hoch melodisch. Das Album ist dunkel gefärbt und versprüht einen urtümlichen Flair, der auch vor originärem Metal keinen Halt macht. Die Tracks bilden ihren Schwerpunkt im Riffing und heldenhaftem Gesang, hier ist jeglicher Ballast über Bord geworfen worden, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können: Intensität! Etwas missraten ist die stimmliche Darbietung des Meisters, so genügt sein leicht knarzendes Organ einfach nicht den Ansprüchen eines atmosphärischen Feelings und verfügt weder über Ausdruck noch Charisma. So liegt über dem sehr einfach gehaltenen Songwriting immer dieser Schleier eines Stimmchens, der die Freude über die ansonsten ansprechenden Epen schmälert.

Tracklist:
1. Northern Hymne
2. All Blackened Sky
3. March Of The Norse
4. A Son Of The Sword
5. Where Gods Once Rode
6. Under The Great Fires
7. Over The Mountains
8. Ode To Battle
9. Legends Of Fire And Ice

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Clement

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