Plattenkritik

Desaster - The Arts Of Destruction

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Release Date: 24.02.2012
Datum Review: 26.02.2012

Desaster - The Arts Of Destruction

 

Während momentan eher die reiferen Feuer wie TERRORIZER oder ASPHYX eindrucksvoll beweisen, wie man das Metall richtig zum Schmelzen bringt, lassen auch die Altmeister des schwarzen THRASH DESASTER es sich nicht nehmen, mit einem neuen Album ihren Teil dazu beizutragen. „The Arts Of Destruction“ lautet ihr siebtes Langeisen und steht den Alben der oben genannten in Sachen Authentizität und Härte in Nichts nach.

Geziert von einem düsteren und meisterlich gezeichneten Artwork machen DESASTER musikalisch dort weiter, wo sie vor fünf Jahren mit „Satan’s Soldiers Syndicate“ aufgehört haben. In alter Tradition zelebrieren die Koblenzer rohen, ungeschönten THRASH, der mit fiesen BLACK METAL gebrandmarkt wurde. Simpel, aber ungeheuer effektiv sitzen die Riffs bei Songs, wie beispielsweise dem Titelstück „The Arts Of Destruction“ oder dem hymnischen „At Hell's Horizon“. Auch Gesanglich wird hier gewohnt teuflisch, fies aus tiefster Kehle geröchelt und gehetzt. Auf den neun Tracks, plus Intro und instrumentalem Outro bleiben sich DESASTER soundtechnisch definitiv treu und demonstrieren ihre ungnädige Härte frei von modernen Anbiederungen. Auch die gelungene Produktion setzt alle Komponenten bestens in Szene und kostet dem Sound kein Stück der nötigen Authentizität.

Wer auf „The Arts Of Destruction“ nun nach den unschönen Schattenseiten sucht, wird im Grunde nicht viel finden können. DESASTER liefern auch auf ihrem siebten Album das ab, was sie schon immer ablieferten. Nicht mehr und auch nicht weniger. Und damit gehören sie momentan definitiv zu einen der besten Bands des Genres.

Trackliste:
1. Intro
2. The Arts Of Destruction
3. Lacerate With Hands Of Doom
4. Splendour Of The Idols
5. Phantom Funeral
6. Queens Of Sodomy
7. At Hell's Horizon
8. Troops Of Heathens - Graves Of Saints
9. Possessed And Defiled
10. Beyond Your Grace
11. Outro

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Mulder

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