Plattenkritik

Destrophy - Cry Havoc

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Release Date: 29.04.2011
Datum Review: 02.05.2011

Destrophy - Cry Havoc

 

Was ist das Bindeglied zwischen gut und schlecht: „Cry Havoc“! Das mittlerweile vierte Album der Band aus Iowa, die sich mit DESTROPHY einen leicht irreführenden Bandnamen gegeben haben. Denn wer hier härtere Gangart oder so etwas wie Death Metal (wie PATHOLOGY, DESULTORY oder PERIPHERY) erwartet, dürfte mit dem leicht alternativ angehauchten Metal, der auch mal ein wenig modern anmuten darf, über- bzw. unterfordert sein. Aalglatt und völlig rund präsentieren sich die Herren und zelebrieren ein Schützenfest an Refrains, die nicht anecken wollen. Dass sich diese nicht so richtig festsetzen wollen und wie die Texte nur einen Hauch von Atmosphäre versprühen, zeigt die Oberflächlichkeit von „Cry Havoc“. Zu erwähnen sind dann noch eine gute Produktion, einige aggressivere Passagen (inklusive Gitarrensoli) und die Tatsache, dass am Ende bei solchen Bands leider immer eine schnulzige Ballade stehen muss.

Tracklist:
1. Cry Havoc
2. We are Alive
3. Seven Nights
4. All My Life
5. Still Bleeding
6. Closer
7. What would we say
8. Misery
9. It ends Tonight
10. Hello

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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