Plattenkritik

Deus Otiosus - Murderer

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Release Date: 13.03.2011
Datum Review: 09.05.2011

Deus Otiosus - Murderer

 

Der Sensenmann. Deus Otiosus in schwarzen Lettern auf schwarzem Grund. Das ist das Cover des Debut-Albums der dänischen Old-School-Deather um Frontmann Anders Bo Rasmussen. Jener ist es nämlich, der den Hörer gleich zu Beginn des Openers mit gutturalem Brunftgeschrei ohnegleichen begrüßt.

Gefolgt von beachtlich gut getimeten Drumbeats und erstaunlich sauber eingespielten Gitarrensoli, die darüber hinaus durch eigenen Stil und spielerische Raffinesse glänzen. Das ist nicht zuletzt der ebenfalls beachtlichen Leistung ihres Recordlabels "F.D.A. Rekotz" zu verdanken, die abermals eine hochprofessionelle Produktion abgeliefert haben.

Den Hörer erfreut ein von Anfang an kompromissloser Sound, der sich bissig und straight durchs gesamte Album zieht. DEUS OTIOSUS wandern mit ihren Kompositionen auf einem schmalen Grad zwischen deutlich eigenem Stil und Monotonie, wirken dem aber mit gut inszenierten Songstrukturen und immer brutaleren Passagen gekonnt entgegen.

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass das "Rotten Death Metal", das den Käufer vom Cover der Scheibe anlächelt, hält was es verspricht. Denn wann immer man denkt, mehr geht nicht, setzen DEUS OTIOSUS mit dem nächsten Track noch einen Peitschenhieb obendrauf!

Fazit: Guter dänischer Old-School-Death Metal ohne Spielereien und sonstige Schnörkel. Angemessen produziert und ordentlich in Szene gesetzt. Selbst das kernig gestaltete Booklet setzt dem grandiosen Sound noch die Krone auf!

Tracklist:
1. I Have Seen Him Slay
2. Thousand Arms Of The Dead
3. Wall Of Violence
4. Ye Pigs Of Little Faith
5. Whore Limbs
6. No Life
7. Ash World
8. Murderer

Autor

Bild Autor

Christian K.

Autoren Bio

23 jahre jung / gürtellange haare / musiker

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