Plattenkritik

Digger Barnes - Time Has Come

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Release Date: 11.09.2009
Datum Review: 09.09.2009

Digger Barnes - Time Has Come

 

Nicht wenige waren erstaunt als sie herausfanden, dass DIGGER BARNES, persönlicher Buddy um CHUCK RAGAN, aus Hamburg kommt. Schien es doch selbstverständlich, dass die beiden auf gemeinsame Tour gehen und sich nicht nur supporten, sondern auch direkt auf der Bühne unterstützen. Nicht zuletzt natürlich die "Bristle Ridge" Aufnahmen mit AUSTIN LUCAS und die darauf folgende Tour.

Jetzt ist also die Zeit gekommen für DIGGER BARNES. Der posiert existenziell und dramaturgisch wichtig mit Tabasco, Bier, Salz, Pfeffer und Bohnen auf dem Cover inklusive Flanell-Holzfällerhemd. Wie geil und wie, entschuldigt – plakativ.

Dass all dieser altertümliche Kram von irgendwem übertrieben werden muss stand ja von Anfang an fest. Aber, dass es gerade so ausarten muss? BARNES singt von den typischen Themen eines Outlaws, packt sie in langweilige Musikhülsen und feuert einen Langweiler nach dem anderen ab. Und dann, wo man bei "The River" freudig erregt überrascht wird, fließt der nachfolgende "Slacker Song" in alte Gewohnheiten und lässt ein schlechtes Album komplett werden. Da mögen die Lyrics noch so schön sein, der Background um den Guten noch so sympathisch wie existenziell und "The River" noch so großartig – "Time Has Come" ist ein langweiliges Album.

Tracklist:

Everybody Run
Jim
Song For A Sleepwalker
Waiting for The Snakes
4PM
Old Brown Shoes
The River
Slacker Song
Time Has Come
One Trick Pony

Alte Kommentare

von Sophist 09.09.2009 16:56

Hätte das Review nicht jemand schreiben können, der was mit der Musik anzufangen weiß? für mich die Überraschung des Jahres, der potenzielle Soundtrack des nächsten Tarantino Road Movies! Brillianter sound, brilliante Atmosphäre die sich das ganze Album hindurch zieht. Der "Slacker song" ist absolut das beste Lied das ich dieses Jahr gehört habe... Also von mir 9/10 weil ich mich aufs nächste Album freue, aber die 3 Punkte solltest du nochmal überdenken. Objektiv gesehen müsste es mindestens 6 bekommen, sogar so ne Scheißzeitschrift wie die Visions gibt 8... Echt schade so ein Review zu lesen!

von Raphael 09.09.2009 17:00

Nun, ich finde das selbst schade. Weil die Platte langweilig ist. Ich habe sogar extra gewartet bis ich den guten live erlebt habe und es war gestern auch ein Trauerspiel bis auf ein paar Songs. Tut mir Leid aber 3 Punkte sind mehrfach überdacht worden.

von Pat. 10.09.2009 01:41

3 Punkte? Das ist echt wenig, die Platte und vor allem der gute Digger werden überall so hoch gelobt! Ich hab bis jetzt nur Bewertungen von 7/8 Punkten für die gesehen, sei es in der Visions, der unclesallys oder auf anderen Internetseiten und ich selber muss auch sagen, 7 von 10 hat sie schon verdient. Die ist mindestens so gut wie die neue Frank Turner, wenn nicht sogar noch besser als die neue Chuck Ragan.

von --- 10.09.2009 07:03

finde es auch recht langweilig. in wiesbaden war es live etwas besser aber auf platte - no

von bruno 21.03.2014 22:25

wer stress nicht kennt weiss langeweile nicht zu schätzen !!!

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Raphael

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