Plattenkritik

Ding Dong Dead - Nie Wieder Morgen

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Release Date: 01.01.2009
Datum Review: 09.12.2009

Ding Dong Dead - Nie Wieder Morgen

 

DING DONG DEAD haben sich wahrlich Mühe gegeben. CD, 10“ und sogar auf dem fast vergessenen Tape erscheint ihr Album „Nie Wieder Morgen“. Veröffentlicht wird das Ganze in verschiedenen Ländern wie Russland, Israel und Belgien und auf jeweils verschiedenen Labels. In Deutschland springt das augenscheinlich tolle Emuzah Records ein, welches schon mit anderen Platten bewies, wie schön hier doch das Artwork gestaltet werden kann. DIY mit Herz und Leidenschaft – sollte definitiv ausgecheckt werden!

Nun aber zu DING DONG DEAD. Das sind sechs Herren aus dem Dortmund/Münster Umfeld die scheinbar viel Spaß an Chaos und Intensität haben. Mit diesen zwei Wörtchen lässt sich die 10“ die mir vorliegt nämlich sehr gut beschreiben. „Nie Wieder Morgen“ ist ein verdammt chaotisches Teil zwischen atmosphärischen, teils verträumten Parts und frickeligem Whatever-Core mit Jazz-Einschlag. Schon die Tour-EP aus dem letzten Jahr (hier gratis) punktete mit den gleichen Zutaten und konnte zwischen Emoviolence (sagt man das so?) und diversen Math-Einlagen punkten. Dabei stets im Blick: Das Chaos. Und davon nicht zu wenig. DING DONG DEAD geben sich alle Mühe, nicht zu durchschaubar zu sein und schaffen das auch eindrucksvoll. So haben zwar alle 9 Songs eine frappierende Ähnlichkeit, dafür fasziniert die Mischung auch jedes Mal auf ein Neues. Nett und außergewöhnlich. Sollte, alleine wegen des großen DIY-Gedankens, unbedingt unterstützt werden.

Tracklist:

1. Rote Hände
2. 010110101001011
3. Hass
4. Schachbretter
5. Hugo
6. Leidenschaft
7. Morgen
8. Was Du Tust
9. Ehrgeiz

Alte Kommentare

von claire werk 13.12.2009 16:07

das geht runter wie öl

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Raphael

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