Plattenkritik

Disfear - Misantro

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Release Date: 01.01.1970

Disfear - Misantro

 

Sprecht euer letztes Gebet und umarmt noch mal eure Liebsten, denn hier kommt die Apokalypse! Doch wen wundert es? Wo Relapse draufsteht ist halt immer noch Relapse drinnen. Der erste Song „Powerload“ macht namentlich schon keinen Hehl daraus, dass „Misanthropic Generation“ ein muskelbepacktes Kraftpaket ist. An den Vocals präsentiert sich niemand geringeres als Tomas Lindberg von At The Gates, der diese nihilistische Abenteuerreise mit gewohnt dunklen Lyrics kommentiert. Die 12 Songs sind extrem metallastiger, und schön schneller Hardcore wie man ihn zuletzt so beeindruckend von From Ashes Rise gehört hat, nur das Disfear komplett auf melodische und ruhigere Ausflüge verzichten und kompromisslos die Keule sprechen lassen. Noch mehr Pluspunkte gibt es für die ab und an vorkommenden Motörhead-Riffs. Es tut mal wieder gut soviel geballte Wut, und vor allem so viel Realität (andere können es gerne weiterhin „Schreckensvision“ oder „Düstere Utopie“ nennen) in den Lyrics zu hören, die von Verwüstung, Chaos, Angst und Schrecken in dieser Welt durchtrieben sind. Ein bösartiges Brett und ein gewaltiger Arschtritt zugleich!

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Werner

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