Plattenkritik

Disowned - Emotionally Involved

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Release Date: 01.12.2007
Datum Review: 05.12.2008

Disowned - Emotionally Involved

 

 

Ambitioniert zu sein ist löblich, aber wenn es an der Umsetzung hapert, dann klingt das Ergebnis komisch. Und genau das ist der Eindruck, den DISOWNED auf ihrem ersten Album „Emotionally Involved“ vermitteln. Die Italiener wollen von den ersten Takten an Emotionen erzeugen und versuchen, ihrer Musik Kopflastigkeit zu verleihen. Attestieren muss man ihnen, dass sie durchaus eigenständig klingen. Aber es fehlt an der Raffinesse des Songmaterials, denn „Emotionally Involved“ fehlt die Kraft, die Präzision und ergreifende Spannungsbögen, um wirklich etwas im Hörer zu bewirken. Auch ist der Sänger noch nicht in der Lage, die Tracks zu führen. Manchmal ist seine kraftlose Stimme sogar neben der Spur und wirkt mehr als störend. Die etwas härteren Einschübe sind durchaus hörenswert, zumal der Sänger dort einen gewissen Vibe bei den Shouts hat. Aber DISOWNED gehen zu sehr in die ruhige Richtung und wollen dem Albumnamen mit allen Mitteln gerecht werden, so dass „Emotionally Involved“ im Fahrwasser dieser Ambitionen untergeht.

Tracklist:
1. Everything Ends 1:19
2. Sativa (Open-Eyed Dreamers) 5:39
3. Mr. Moods (The Other Part Of Me) 6:03
4. Hillness 5:12
5. The Blue Tragedy 4:09
6. Hard 2.5.3. 4:24
7. Cruel 5:35
8. Enigma 4:38
9. Immenso Attimo 5:14
10. Walls 4:20

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Clement

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