Plattenkritik

Dommin - Love Is Gone

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Release Date: 29.01.2010
Datum Review: 18.01.2010

Dommin - Love Is Gone

 

Der "Love Is Gone" Schmachtfetzen könnte am Sonntag um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt werden, denn schwarz und weiß treffen auf gut und böse. Alle sehen gut aus, alle sind penibel ordentlich gekleidet und Logik muss woanders gesucht werden. Sänger/Gitarrist/Bandkopf und Namensgeber Kristofer DOMMIN aus Los Angeles spaziert in dieser löchrigen Handlung als Latin Lover mit gebleckten, weißer als weiß erstrahlenden Zähnen umher und versucht alles flach zu legen, was nicht schnell genug im Drehbuch untertauchen kann. Sein angestaubt klingender Keith Caputo/Pete Steel Gesangsstil und seine Schmerzen bereitende LIFE O NEGATIVE Musik nehmen vor allem diejenigen Gefangen, die gebrochenen Herzens sind. Dazu ist DOMMIN jedes, aber auch wirklich jedes Mittel recht. Ein tief in Melancholie, Dunkelheit und Traurigkeit getränktes Output wird durch drückende Gitarren und romantisch schwere Keyboards umgarnt. Wirkliche Überraschungen sind auf "Love Is Gone" nicht erwünscht, alles kommt genau so, wie es kommen muss. Aber wer sich einfach nur durch die Schönheit des vorhersehbaren, gut gemachten Herzschmerzsoundtracks berieseln lassen möchte, ist bei Rosamunde DOMMIN genau richtig.

Tracklist:
01. My Heart, Your Hands
02. New
03. Evenfall Hollow
04. Tonight
05. Love Is Gone
06. Dark Holiday
07. Without End
08. Within Reach
09. Closure
10. Making the Most
11. One Feeling
12. I Still Lost
13. One Eye Open
14. Honestly
15. Remember

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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