Plattenkritik

Doomsword - My Name Will Live On

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Release Date: 22.06.2007
Datum Review: 01.07.2007

Doomsword - My Name Will Live On

 

Mit ihrem 4. Album haben sich die Mannen um Sänger Deathmaster diesmal etwas mehr Zeit gelassen. Schließlich sind seit ihrem letzten Album „Let Battle Commence“, das im Jahre 2003 erschienen ist, mittlerweile ein paar viele Monate ins Land gestrichen.

Mit „My Name Will Live On“ geht es erneut auf den in den Kampf: Die 9 Songs des Albums nehmen den Hörer dabei mit in die wilden Schlachten. Zwar nicht als Konzeptalbum geplant, lässt sich ein roter Faden in den Songs nicht leugnen. Der Opener „Death Of Ferdia“ erzählt die Geschichte eines Todeskampfes zwischen zwei Brüdern, über die Schlachtfelder von „Gergovia“ bis hin zu einem düsteren Königreich in „Thundercult“.

Die einzelnen Songs präsentieren sich dabei äußerst vielschichtig, nicht nur durch die schlaue und abwechslungsreiche Gitarrenarbeit. Mal schleppende beinharte Riffs die im nächsten Teil des Songs das Tempo erhöhen und die Songs so nach vorne treiben und mal technisch ansprechende Gitarrensoli runden die Songs ab. Direkt der Opener überzeugt mit seinen gut 7 Minuten Spielzeit und zeigt schon einen kleinen Teil, der musikalischen Bandbreite die auf dem neusten Werk der Herren aus Italien zu finden ist. Der Song ist aber bei weitem nicht künstlich in die Länge gezogen, jede Sekunde wird konsequent ausgenutzt und ist mehr als durchdacht ausgespielt. So einen Kampfauftakt würde sich mit Sicherheit so manch ein Schlachtenführer wünschen.

Die insgesamt 55 Minuten werden in bester epischer Metalkunst zelebriert, zu der Sänger Deathmaster mit seiner markanten Stimme einen wichtigen Teil zu beiträgt. Düster und doch episch angehaucht lässt er seine Stimme über die Songs gleiten. Durch die schön ausgearbeiteten Arrangements wird man aber bei einem Hördurchgang nicht bleiben können. Erst nach einer gewissen Zeit entfalten die Songs ihre zuvor versteckte Pracht.

„Once glorious“ ist dabei nicht der einzige Song, der die 5 Minuten Marke bei weitem überschreitet, jedoch ist er mit gut 8 Minuten Spielzeit auch das Maß aller Dinge. Sanfte Gitarrenklänge eröffnen den Song, auf die ein paar Momente später wieder die üblich schleppenenden Gitarrenriffs folgen nur im dann im krönendem Finale durch ein würdiges Gitarrensolo zu enden.

Für Fans von Epic Metal ein Pflichtkauf, und auch Metalfans, die mit dem Genre bisher noch nicht viel anzufangen wussten, sollten dem 4. Werk der Italiener mal eine Chance geben. Verdient haben sie es sich absolut. Solide 7 Punkte.


Tracklist:

01. Death of Ferdia - 07:23
02. Gergovia - 05:56
03. Days of High Adventure - 04:28
04. Steel of My Axe - 04:06
05. Claidhaemh Solais (Sword of Light) - 06:43
06. Thundercult - 05:17
07. Luni - 04:51
08. Once Glorious - 08:20
09. The Great Horn - 07:34

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Christoph

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