Plattenkritik

Dropkick Murphys - Signed And Sealed In Blood

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Release Date: 11.01.2013
Datum Review: 13.02.2013

Dropkick Murphys - Signed And Sealed In Blood

 

Es ist das achte Studioalbum der Bostoner Irish-Folk-Punks. Wüsste man von dieser Tatsache nicht, würde man es auch nicht ahnen, denn die DROPKICK MURPHEYS klingen auf „Signed And Sealed In Blood“ immer noch so unglaublich hungrig, als wäre es ihr Debüt. Jeder Song ein Treffer, Melodien fürs Lagerfeuer und das Stadion gleichermaßen. Immer authentisch, immer mitreißend.


Der Einstieg „The Boys Are Back“ zaubert einem durch seinen großartigen Refrain sofort ein Grinsen ins Gesicht – Als Opener für die kommende Tour ist der Song mit Sicherheit gesetzt. Auch die folgenden Lieder fallen qualitativ nicht ab und laden zum Tanzen, Mitsingen und natürlich zum Trinken ein. Besonders „Rose Tattoo“und „The Season's Upon Us“ stechen durch ihren extrem folkigen Einschlag heraus – Vor allem letztgenanntes überzeugt außerdem mit seinem humoristischen Unterton, der für das eine oder andere Schmunzeln sorgen dürfte.

Allgemein lässt sich sagen, dass die DROPKICK MURPHEYS dieses Mal noch mehr, als schon auf ihren letzten Alben, in Richtung Folk gegangen sind. Das verleiht der Musik einen noch tanzbareren Stil und dürfte jeden Griesgram im Handumdrehen wieder auf die freundliche Seite des Lebens zurückführen.
Natürlich könnte man argumentieren, dass auf „Signed And Sealed In Blood“ nicht wirkliche neue Elemente zu hören sind, aber dieser Einwand wird obsolet, wenn man sich anhört was die DROPKICK MURPHEYS aus den einzelnen Bausteinen gemacht haben. Pure Lebensfreude in Lieder gepackt, die sofort mitreißen. Vielleicht sind sie dafür einen Pakt mit dem Teufel eingegangen, wie der Albumtitel nahelegt, das Ergebnis kann sich jedoch hören lassen.


Trackliste:

01. The Boys Are Back
02. Prisoner's Song
03. Rose Tattoo
04. Burn
05. Jimmy Collin's Wake
06. The Season's Upon Us
07. The Battle Rages On
08. Don't Tear Us Apart
09. My Hero
10. Out On The Town
11. Out Of Our Heads
12. End Of The Night

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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