Plattenkritik

Duskmachine - Duskmachine

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Release Date: 26.07.2013
Datum Review: 09.08.2013

Duskmachine - Duskmachine

 

Mit der Anheuerung von Sänger Joe Comeau haben DUSKMACHINE, die von Gitarrist Nikolai Wurk und Drummer Randy Black (PRIMAL FEAR) gesteuert werden, auf ihrem zweiten, selbstbetitelten Album (ihr Einstand „The Final Fall“ erschein vor acht ! Jahren) gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum Einen wäre da das Namedropping, den Joe konnte bereits seine Vita mit dem Gesangs- bei ANNIHILATOR und Gitarrenposten bei OVERKILL auffrischen, zum Anderen klingt ein amerikanischer Sänger halt „amerikanisch“ und damit international. Und genau darauf zielt „Duskmachine“, die internationale Band wirkt reif, abgeklärt und knallt dem Hörer stimmiges Songwriting vor den Latz. Der Neo-Thrash Metal (dieser unbestimmte Begriff muss in diesem Zusammenhang für Unbestimmtes, Grenzen überschreitendes herhalten) erinnert stellenweise ein wenig an entsicherte NEVERMORE und vor allem an die letzten GRIP INC Sachen., allerdings hat Mr. Comeau deutlich mehr Facetten in der an Power Metal erinnernden Goldkehle als der leider viel zu früh verstorbene Gus Chambers. Er verfügt über eine starke stimmliche Präsenz und führt das Album so durch dicke Soundlandschaften und dynamische Achterbahnfahrten in Form von treibenden Thrash-Nummern, pulsierenden Midtempo-Krachern und balladesken Verschnaufpausen. Auffallend hoch ist die Abwechslung, auffallend hoch auch das Aggressionspotential. Hier wurde nicht auf Nummer sicher gegangen, sondern Härte, Melodie und Wiedererkennung ballern sich durch ein Album ohne Ausfälle.







Tracklist:
01. I Feel No Pain
02. Bloodshed
03. Endless
04. DuskMachine
05. Dying In My Skin
06. Conquer All
07. Dripping
08. My Empty Room
09. Hands Of Fate
10. Escaping

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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