Plattenkritik

Dying Fetus - War Of Attrition

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 09.03.2007
Datum Review: 09.03.2007

Dying Fetus - War Of Attrition

 

Brachial und düster sind wahrscheinlich die zwei besten Attribute um das Machwerk von DYING FETUS, “War Of Attrition” zu beschreiben. Achtmal erwartet uns der absolute durchgeknallte Death Metal Wahnsinn mit extrem tiefen und lang gezogen Growls und fetten Midtempo-Passagen. Dabei hätten wahrscheinlich die wenigsten ein so dermaßen gutes Album der Amerikaner erwartet, nach dem sie mit ihrem letzten Silberling ganz schön Boden gelassen haben.

Aber das spielt jetzt auch keine Rolle mehr, denn DYING FETUS sind im Jahre 2007 brutaler und technisch versierter denn je und das gehört natürlich gewürdigt. Das gute an DYING FETUS und ihrem aktuellen Album „War Of Attrition“ ist die wichtige Tatsache, dass hier nicht nur blind drauf los geprügelt wird, sondern auch eher im Midtempo ordentlich gemosht werden darf. Positiv ist das vor allem deswegen, da die Songs so noch besser wirken und einen förmlich erdrücken. Natürlich gibt es aber noch Passagen, wo der Drummer sein Kit so dermaßen verprügelt, als wäre er von einem andern Stern und die Gitarren spucken Midtempo hin oder her, immer noch genug kranke Leads und Solos raus um bei manch einer Band drei Alben draus zu drehen. Somit kann man getrost von einem der aktuellen Highlights im Death Metal Bereich sprechen und Fans von Cannibal Corpse, Glass Casket und Napalm Death dürfen gerne in das neue Werk von DYING FETUS reinhören.

Tracklist:

1. Homicidal retribution
2. Fate of the condemned
3. Raping the system
4. Insidious repression
5. Unadulterated hatred
6. Ancient rivalry
7. Parasites of catastrophe
8. Obsolete deterrence

Alte Kommentare

von jgh 09.03.2007 23:08

von mir gibts 8/10. ist insgesamt ganz ordentlich geworden!

von FKK 10.03.2007 07:47

@Dario: Ich kenne diese Scheibe noch nicht. Ich habe aber alle anderen Scheiben von DF und deinen anderen genannten Bands. Mit Verlaub: Dein Verweis \"und Fans von Cannibal Corpse, Glass Casket und Napalm Death dürfen gerne in das neue Werk von DYING FETUS reinhören\" steht doch sicher auf dem Beipackzettel, oder. Denn mit diesen Truppen haben die Sachen von DF aber stylistisch (außer, dass alle irgendwie Death Metal spielen) auch rein gar nichts zu tun.

von 7 angels 10.03.2007 08:06

@FKK Das ist doch Schwachsinn. Selbstverständlich kann man die genannten Bands als Referenzen heranziehen. Spiel dich mal nicht so auf.

von torben 10.03.2007 13:01

ich weiß jetzt gar nicht ob auf den beipackzetteln von relapse überhaupt referenen stehen...

von Dario 10.03.2007 13:46

Ich hatte gar keinen \"Beipackzettel\", nur so nebenbei bemerkt. Und ich denke nunmal das Fans der genannten Bands auch was mit Dying Fetus anfangen können. Das ist halt meine Meinung.

Autor

Bild Autor

Dario

Autoren Bio

-

Suche

Social Media