Plattenkritik

Eciton - A Scent Of Veracity

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Release Date: 27.08.2010
Datum Review: 18.08.2010

Eciton - A Scent Of Veracity

 

Es gibt da draußen schon eine Vielzahl wirklich guter Death Metal Bands. ECITON aus Dänemark gehören nicht dazu. "Sie bemühten sich redlich, die ihnen obliegenden Pflichten sorgfältig zu erfüllen" würde im Albumzeugnis von "A Scent Of Veracity" stehen. Dabei sind die Zutaten des durch Schicksalsschläge (u. a. sind bereits 2 Bandmitglieder gestorben) gebeutelten Quintetts durchaus marktgängig, allerdings fällt das Resultat auf dem 2. Album etwas zu vorhersehbar und unspektakulär aus. ECITON spielen dabei eher untypischen dänischen Metal, da sehr hart und fast ohne Melodien durch die Tracklist gewütet wird. Die Band arbeitet mit Tempoverschiebungen und fühlt sich hörbar im Geknüppel mehr als heimisch, wobei die Vorstöße schnell etwas stumpf und uninspiriert anmuten. ECITON verfügen über einen sehr guten Drummer (der auch schon bei THORIUM aktiv war bzw. noch ist), leider wurde wahrscheinlich aus diesem Grund das Schlagzeug zu sehr in den Vordergrund gemischt, so dass auch die Produktion etwas unausgewogen geworden ist. Summa summarum kann sich "A Scent Of Veracity" durchaus mal angenommen werden, aber als Kaufempfehlung fehlt dem Album ein großes Quentchen Herausragenheit.

Tracklist:
1. Intro 1
2. Neo Conservative Control
3. Seduced By Deceit
4. Lack Of Interest
5. Intro 2
6. Manipulated Death
7. 3:51
8. Foreign Hordes
9. Exposed Devotion
10. Fake Existence
11. My Sacrifical Pyre

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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