Plattenkritik

Edge Of Spirit - Edge of Spirit

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Info

Release Date: 03.12.2010
Datum Review: 08.03.2011

Edge Of Spirit - Edge of Spirit

 

Danke an Mulder für das Leserreview!

War das fernöstliche Japan durchaus dafür bekannt uns zu lehren, wie wir uns mit ihren Kampfkünsten die Köpfe einhauen können, machen sich nun fünf Herren aus Tokio auf den Weg, um uns den dazu passenden Soundtrack zu liefern.

Die Rede ist von der EDGE OF SPIRIT, die gerade auf dem deutschen Label Demons Run Amok ihr viertes und selbst betiteltes Album veröffentlicht haben.
Bereits das Cover, welches optisch sehr eindrucksvoll gestaltet ist, propagiert eigentlich direkt, dass die bereits 1997 gegründete Formation musikalisch keine Gefangenen macht.

Auf neun satt und druckvoll produzierten Tracks präsentieren uns EDGE OF SPIRIT ihre Mixtur aus moshigen Hardcore und Metal. Das Ganze orientiert sich musikalisch stark an den hiesigen Szene Größen wie beispielsweise Earth Crisis oder Heaven Shall Burn, zu denen besonders gesanglich große Ähnlichkeiten zu hören sind. Ab und zu tauchen „unearth-artige“ Gitarrenläufe auf, wie zum Beispiel beim dritten Song „song of the truth“.
Ständig im mittleren Tempo bewegend sind die Japaner bemüht, alles nieder zu walzen was ihnen auf die Matte kommt.

Wer jetzt laut „buuuh!“ ruft und damit ausdrücken will, dass er so etwas schon geschätzte 1000x gehört, hat nicht ganz Unrecht.
Denn einen Meistertitel für musikalische Innovationen werden EDGE OF SPIRIT mit ihrem neuesten Release, wohl nicht mehr bekommen. Dennoch schaffen sie es bei knapp 40 Minuten Spielzeit den Hörer nicht zu langweilen und ich bin mir sicher, dass sie auch live den Mob bei Laune halten werden.

Tracklist:
1. Progression And Revolution
2. Destroy
3. Song Of The Truth
4. Set It Sight
5. Dear Fuckers
6. The Departing One
7. Don't Stop Your Way
8. Never Ending Path
9. Scenes (European bonus)

Alte Kommentare

von Kalle 08.03.2011 19:03

Hab mir das Album letztens einpaar mal angehört und bin allerdings nicht sonderlich begeistert. Solides Handwerk und sehr gut produziert, aber mMn leider einwenig eintönig.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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