Plattenkritik

Elitist - Fear in a Handful of Dust

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Release Date: 20.06.2011
Datum Review: 21.06.2011

Elitist - Fear in a Handful of Dust

 

Im Grunde braucht man nicht viel, um einen Menschen zu bedrängen, ihn zu verstören oder gar zu zerstören. Eine Band, die sich äußerst einfacher Handfertigkeiten bedient, um dies musikalisch umzusetzen, sind ELITIST aus Portland, Oregon.

Das Quartett, welches noch irgendwo im HARDCORE verwurzelt ist, mischt diesen mit alten, rohem DEATH METAL und einer starken Dosis BLACK METAL. Was dabei auf „Fear in a Handful of Dust“ zum Vorschein kommt, entledigt sich allem Positiven. Man stelle sich ein Gebräu aus GAZA und TRAP THEM vor, welches man Wochen lang in den Keller sperrt und vor sich hin rotten lässt. Das ist fiesester SLUDCORE, der einen permanent erdrückt und in die Enge treibt. Das Ganze klingt so verdammt unangenehm, dass es schon viel Überwindung kostet, sich durch die elf Tracks zu kämpfen. Ist dies geschafft, ist man völlig erschöpft, aber dennoch seltsam fasziniert von diesem puren Hass, der auf diesem Album gebannt ist. Die Produktion klingt massiv und druckvoll und passt bestens zu diesem schweren, zähen Sound von ELITIST.
„Fear in a Handful of Dust“ erfordert mit Sicherheit überaus starke Nerven, überliefert aber dafür einen gewaltigen Höreindruck.

Tracklist:
1. Burning The Unspoken Gospel
2. Cult Malevolence
3. Ivory Shavings Of The Tools Unknown
4. Black Wool
5. Watch As They Worship, Yet Be Silent
6. Slowly Fucked And Force Fed
7. A Howling Wind
8. Human All Too Human
9. Bound And Bent
10. Toothless And Yawning
11. Tower Of Meth

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Mulder

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