Plattenkritik

Elva Snow - Elva Snow

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Release Date: 19.03.2010
Datum Review: 08.03.2010

Elva Snow - Elva Snow

 

Niemand, wirklich niemand, schmachtet so unfassbar genial vor sich hin, wie es SCOTT MATTHEW tut. Das bewies er zuletzt auf seinem großartigen zweiten Album „There Is An Ocean“ und nun auf „Elva Snow“, dem selbstbetitelten neuen Album seines Projektes ELVA SNOW. Darauf wirkt nicht nur MATTHEW mit, sondern mit Spencer Cobrin ein ebenfalls bekannter Musiker. Den kennt man aus der Band von MORRISSEY (NEIN, nicht THE SMITHS), mit wem er sogar schon diverse Songs schrieb.

Das eine solche Inspiration heraussticht sollte klar sein. Aber hört man das denn auch? Jetzt, wo man es weiß, ja! Die poppige Hymnenhaftigkeit eines Typen wie des Mozzer sticht eben heraus, das legt man nicht einfach so ab. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Denn das gekoppelt mit der zerbrechlichen Stimme des SCOTT MATTHEW ergibt eine unfassbare Atmosphäre, die vor Liebe und Gefühl nur so dahinfließt. Hold me, hold me, if you told me that lover meant leaver. Klang Schmachten jemals so gefährlich? War Liebeskummer je so erträglich? Die Antwort lautet: Nein. Und gerade deshalb: „Elva Snow“ ist ein kleines, wundervolles Juwel inmitten all der vorhersehbaren Schmacht-Platten, welches ein klein wenig Aufmerksamkeit verdient hätte.

Tracklist:

1. Pavement Kisses
2. Hold Me
3. Could Ya
4. Drinking And Driving
5. Shimmer
6. Live For Love
7. Eyesore
8. Last Drink
9. Stars
10. Hollywood Ending

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Raphael

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