Plattenkritik

Emil Bulls - Phoenix

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.09.2009
Datum Review: 23.09.2009

Emil Bulls - Phoenix

 

Was haben die EMIL BULLS nicht schon alles getan und versäumt um im Gespräch zu bleiben? Mit dem sehr ambitionierten "Angel Delivery Service" konnte Deutschland schon fast seine eigene DEFTONES Version vorzeigen, was mit dem Nachfolger "Porcelain" knallhart zerstört wurde. Zu gezwungen wirkte die Band, zu gewollt die Songs, zu unüberschaubar das Album. Was danach kam, war pure Hilflosigkeit. Die Fanschaar: Sie zog tapfer mit. Das sei ihnen hiermit mal hoch angerechnet, denn ob sich die Standhaftigkeit mit "Phoenix" endlich wieder bewährt, bleibt abzuwarten.

Zunächst: Man hätte gerne das Cover der Promoversion als offizielles Cover ansehen dürfen. Wie dämlich erhaben und metallisch dieser Adler da auf den Hörer hinabschaut und den immer mieser werdenden Schriftzug der BULLS in sich trägt, das ist nicht ansehnlich und deutet schon auf die 2,50€ Tonne im Media Markt hin. Spätestens in 5 Monaten, wetten?

Musikalisch bietet "Phoenix" nämlich nichts Interessantes. Man fährt weiter den Zug des Trends. So ist "Phoenix" im Grunde eine schlechte Metalcore Platte, die noch schlechter gemacht wird indem die Band versucht dies zu verstecken. Da nervt Clean-Gesang, da nervt der gezwungene "Tiefgang" und überhaupt möchte man lieber gefallen als eigenständig Musik zu machen, so scheint es. Würden die EMIL BULLS noch mal ein Album machen auf welchem sie einen Weg straight gehen, könnte das ordentlich werden. Aber so?

So ist "Phoenix" ein Aufguss vom Aufguss und bietet nichts, was man nur ansatzweise als Ordentlich titeln könnte.


Tracklist:

Here Comes The Fire
When God Was Sleeping
The Architects Of MY Apocalypse
Ad Infinitum
Triumph and Disaster
Man Overboard! - the dark hour of reason
the storm comes in
time
nothing in this world
infecting the program
its high time
son of the morning
i dont belong here

Autor

Bild Autor

Raphael

Autoren Bio

.