Plattenkritik

Enforcer - Death By Fire

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Release Date: 01.02.2013
Datum Review: 03.02.2013

Enforcer - Death By Fire

 

„All Killer – No Filler!“ So könnte man das dritte Album der schwedischen Jungspunde von ENFORCER mit einem Satz beschreiben – Vorausgesetzt natürlich man kann etwas mit traditionellem Heavy Metal anfangen. Drei Jahre nach dem schon ordentlichen „Diamonds“ sind die Genre-Shootingstars auf Nuclear Blast angekommen und präsentieren eine Platte die selbe einige ihrer alten Helden an die Wand spielt.
Dieser Eindruck entsteht nicht zuletzt dadurch, dass ENFORCER nur so vor Spielfreude sprühen. „Mesmerized By Fire“, das Intrumental „Crystal Suite“ oder das abschließende „Satan“ verstehen es perfekt den Hörer schon im ersten Hördurchgang abzuholen und zu begeistern. Tolles Riffing, großartige Gitarren-Soli („Silent Hour/ The Conjugation“ !!!) und nicht zuletzt eingängige Gesangsmelodien, sorgen dafür, dass man sich sehr oft an JUDAS PRIEST, SAXON oder IRON MAIDEN in deren besten Tagen erinnert fühlt. Gepaart mit einer leichten Speed-Metal-Schlagseite, generieren ENFORCER so ihre eigene Klangwelt, die zwar von den großen Idolen inspiriert aber nicht kopiert klingt. Mit „Sacrificed“ haben ENFORCER zwar einen Song an Bord, der nur „gut“ ist, alle anderen Lieder bewegen sich aber weit über dem Genredurschnitt.
Altbacken klingt hier kaum etwas – Wirklich neu ist zugegebenermaßen auch nichts. Freunde der traditionellen Metal klängen dürften mit „Death By Fire“ eine Vollbedienung bekommen, aber auch Thrash/Speed-Metal-Fans können am Drittling der Schweden Gefallen finden.


Tracklist:
1. Bells Of Hades
2. Death Rides This Night
3. Run For Your Life
4. Mesmerized By Fire
5. Take Me Out Of This Nightmare
6. Crystal Suite
7. Sacrificed
8. Silent Hour / The Conjugation
9. Satan

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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