Plattenkritik

Entombed - Left Hand Path

Redaktions-Rating

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Release Date: 01.06.1990
Datum Review: 01.10.2008

Entombed - Left Hand Path

 

"Wer die Zukunft gewinnen will, muss die Vergangenheit verstehen.". Dieses oftmals zitierte Floskel soll als Einleitung für eine der einflussreichsten Metal Alben der 90er Jahre dienen. ENTOMBED haben mit ihrem Meilenstein "Left Hand Path" den schwedischen (Melodic) Death Metal geprägt wie keine zweite Band. Danach entstand ein Flächenbrand, der Initialzündung für viele weitere sehr erfolgreiche Death Metal-Jahre sein sollte. Angefangen vom genialen Dan SeaGrave-Coverartwork bis hin zur räudigen, bahnbrechenden und bis dato fast unerreichten Produktion von Thomas Skogsberg im Sunlight Studio gibt es an "Left Hand Path" nichts, was hätte besser gemacht werden können. Die Gitarren sind sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo tief in den Keller gestimmt worden, dass die damals sehr anfälligen HiFi-Anlagen beim Aufdrehen kollabierten. Auch der Gesang von Lars-Göran Petrov sollte für viele weitere Nachahmer zur uneinnehmbaren Hürde werden, so dreckig, fies und cool rotzt er die Texte verständlich durch die Boxen. Das wohl einmaligste an diesem Juwel ist der Groove, die Dynamik und das Gespür für Tempowechsel, das für viele Bangertode (Todesursache: Genickbruch) verantwortlich war und nach all den Jahren auch immer noch ist. Wer diese Scheibe noch nicht kennt, der hat die Death Metal-Welt verpennt!

Tracklist:
1. Left Hand Path
2. Drowned
3. Revel in flesh
4. When life has ceased
5. Supposed to rot
6. But life goes on
7. Bitter loss
8. Morbid devourment
9. Abnormally deceased
10. The truth beyond
11. Carnal leftovers
12. Premature autopsy

Alte Kommentare

von reuden 01.10.2008 23:38

bis auf das "(melodic)" ein nettes review. für die melodische Variante waren dann doch andere verantwortlich, siehe at the gates und erben

von Clement // Allschools 01.10.2008 23:41

sehe ich anders, denn diese Scheibe ist von vorn bis hinten melodisch

von kamikaze 02.10.2008 10:14

Selten geiles Album. Evtl. schaue ich mir die Herren heute in Köln an.

von reuden 02.10.2008 16:29

ja, sicher, aber nicht in dem sinne melodisch, wie es dann ein paar jahre später at the gates, in flames, dark tranquillity und co. definierten...im prinzip hast du aber schon recht, wenn man bspw. den klassichen schweden-death metal mit den ami-sachen vergleicht...also dismember sind schon melodischer als cannnibal corpse...;P

von vnv 02.10.2008 20:33

...in erinnerung schwelg.... thanx für den classic-beitrag

von Wolfi 02.10.2008 20:44

Wenn die wieder einen zweiten Gitarristen einstellen, schau ich sie mir auch wieder an. Was macht eigentlich Nicke Anderson jetzt..?

von Tobe 03.10.2008 09:01

hellacopters ? ach ne, die sind auch schon wieder so gut wie geschichte ;-)

von Frozen 03.10.2008 11:24

mit den nachfolger "Clandestine" eine der besten schwedentod scheibe!

von Batzen 03.10.2008 12:13

Andersson = Death Breath ?

von rumpf 16.07.2009 23:34

"CLANDESTINE" ist nicht mehr als das großartigste Stück Death Metal, das je auf die Welt geschissen wurde!

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Ich fühle mich zu alt

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